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Von Grashüpfern, Heupferden und anderen Springern auf der Wiese

Lesezeit: < 1 Minute Man zählt in Deutschland ungefähr 80 verschiedene Arten: Heupferd, Grashüpfer, Heuschrecke, Springhahn und andere Springer tummeln sich zu Zeit auf unseren Wiesen. Nicht wenige davon sind akut bedroht.

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Von Grashüpfern, Heupferden und anderen Springern auf der Wiese

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Grashüpfer und Heupferde auf der Sommerwiese
Wer jetzt über eine Sommerwiese geht, kann sie oft in Scharen davon hüpfen sehen: Heuschrecken. An warmen Sommerabenden erfüllt ihr melodisches Zirpen die Luft. Jede Art hat ihre eigenen Lieder, die für den Zuhörer zu einem Orchester verschmelzen.

Für die meisten von uns sehen alle Exemplare im ersten Moment gleich aus. Abgesehen davon, dass sie nicht unbedingt still halten um sich in Ruhe betrachten zu lassen, gibt es bei näherem Hinsehen entscheidende Unterschiede in Größe und Farbe.

80 Arten von Grashüpfern in Deutschland
Man zählt in Deutschland ungefähr 80 verschiedene Arten dieser Insekten. Regional werden sie ganz unterschiedlich bezeichnet. Da findet man Heupferd, Grashüpfer, Heuschrecke, Springhahn und andere. Ursprünglich soll der gebräuchlichste Name vom althochdeutschen "houscrecho" abgeleitet sein, das so viel wie Heuspringer bedeutet.

Richtig unterteilt werden die Tiere nach der Länge ihrer Fühler. Da gibt es Langfühlerschrecken, wie das Große Heupferd und Kurzfühlerschrecken, wie den Grashüpfer. Der ist es auch, den wir meistens im Gras davon springen sehen.

Bestand an Grashüpfern nimmt ab
Auf Wiesen und Weiden kann man den Eindruck gewinnen, es gibt eine Unmenge von diesen Tieren. Aber wenn Sie mit älteren Menschen reden, dann werden Sie hören, dass diese Insekten in deren Jugend viel häufiger zu finden waren. Im Land Brandenburg mussten z. B. 40 % der heimischen Heuschreckenarten auf die Rote Liste gesetzt werden.

Schuld daran ist u. a. die intensive landwirtschaftliche Nutzung. Dünger, Pestizide und ein ordentlich gemähter englischer Rasen sind auch nicht gerade grashüpferfreundlich. Machen Sie sich etwas weniger Arbeit, lassen Sie, wenn möglich, einen Teil Ihrer Wiese naturbelassen. Dafür können Sie dann beim abendlichen Feierabendbier auf der Terrasse einem kostenlosen Heuschreckenkonzert lauschen.

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