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Völlegefühl, Blähungen und Co.: So können Sie Magenprobleme lindern

Lesezeit: 2 Minuten Blähungen, Sodbrennen und Co. sind sehr unangenehm. Mit der richtigen Ernährung und einfachen Mitteln lassen sie sich jedoch meist gut lindern.

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Völlegefühl, Blähungen und Co.: So können Sie Magenprobleme lindern

Völlegefühl, Blähungen und Co.: So können Sie Magenprobleme lindern

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Stress auf der Arbeit, hastiges Essen in der Mittagspause oder sehr fette Speisen am Abend – wenn der Magen zwickt und rumort, kann das viele verschiedene Gründe haben. Oftmals lassen sich Beschwerden wie Sodbrennen, Blähungen oder Völlegefühl jedoch bereits mit ein paar einfachen Hausmitteln lindern. Hier erfahren Sie, wie Sie akute Magenprobleme schnell wieder in den Griff bekommen und was Sie beachten sollten, um zukünftigen Verdauungsbeschwerden vorzubeugen.

Verschiedene Symptome, verschiedene Ursachen

Magenprobleme kennt leider so ziemlich jeder. Sie können sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar machen, die oft auch gemeinsam auftreten. Dazu gehören unter anderem

  • Sodbrennen,
  • Blähungen,
  • Verstopfungen oder Durchfall,
  • Bauchschmerzen sowie
  • Völlegefühl,
  • Appetitlosigkeit und
  • allgemeines Unwohlsein.

Diese Beschwerden sind zwar unangenehm, aber in der Regel harmlos. So führen beispielsweise oft sehr üppige Mahlzeiten oder der übermäßige Konsum von Alkohol dazu, dass der Magen rebelliert. Verschwinden die Symptome nach ein paar Tagen nicht, oder treten sie häufiger auf, sollten Sie sich Hilfe bei Magenproblemen suchen. Der Arzt kann feststellen, ob beispielsweise Unverträglichkeiten, Magenschleimhautentzündungen, ein Reizmagen oder andere Erkrankungen hinter den Symptomen stecken und eine geeignete Behandlung empfehlen.

Die richtige Ernährung bei Magenproblemen

Wer an Magenproblemen leidet, sollte zunächst seine Ernährung hinterfragen. Denn Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohlgemüse oder frisches Hefegebäck können den Bauch regelrecht aufblähen. Aber auch sehr fettes, scharfes oder süßes Essen gilt es bei einem ohnehin gestressten Magen zu vermeiden. Denn dadurch muss unser Hochleistungsorgan vermehrt Magensäure produzieren, was zu Sodbrennen, Übelkeit und Schmerzen im Oberbauch führen kann.

Auf der anderen Seite gibt es Lebensmittel, die dem Magen besonders guttun. Verdauungsfördernde Gewürze wie Kümmel, Majoran oder Koriander tragen dazu bei, Blähungen zu lindern. Bei Übelkeit hilft Ingwer, während Honig die Magenschleimhaut schützt. Wer an Durchfall erkrankt ist, kann Äpfel probieren. Sie enthalten viel Pektin – pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), die Wasser binden. Damit das Apfelpektin voll wirksam ist, sollten die Äpfel mit ihrer Schale gerieben werden und die Masse so lange stehen bleiben, bis sie leicht braun geworden ist.

Tipp: Wer an starker Appetitlosigkeit leidet oder gar keine Nahrung bei sich behält, kann auch einen Fastentag einlegen. So bekommt der Magen Gelegenheit, sich zu beruhigen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie genügend Flüssigkeit (etwa zwei bis drei Liter am Tag) zu sich nehmen.

Sanfte Hilfe aus der Natur

„Abwarten und Tee trinken“ ist bei Magenproblemen gar keine so schlechte Idee. Ganz im Gegenteil, es gibt viele verschiedene Teesorten, die magenberuhigend wirken. Der Klassiker, um Blähungen und Völlegefühl zu lindern, ist Fenchel-Anis-Kümmeltee. Denn die Pflanzen besitzen krampflösende und verdauungsfördernde Eigenschaften. Pfefferminz- und Ingwertee haben sich hingegen bei Übelkeit bewährt. Und bei Durchfall bewirkt oftmals schwarzer Tee wahre Wunder. Er ist reich an Gerbstoffen, die einen zusammenziehenden Effekt auf die Darmschleimhaut haben.

Entspannt gegen die Magenprobleme

Wenn der Magen schmerzt, kann es darüber hinaus manchmal hilfreich sein, sich etwas Ruhe zu gönnen und beispielsweise früher von der Arbeit heimzugehen. Kuscheln Sie sich daheim entspannt mit einer Wärmflasche ins Bett oder massieren Sie den Bauch sanft mit wohltuenden ätherischen Ölen wie Sanddorn-, Kümmel- oder Kamillenöl. Alternativ sind auch Spaziergänge an der frischen Luft empfehlenswert, da Bewegung die Verdauung anregt.

Wenn Sie häufiger Probleme mit Unwohlsein, Appetitlosigkeit und Co. haben, sollten Sie vielleicht grundsätzlich über Ihre Lebensgewohnheiten nachdenken und versuchen, Stress im Alltag zu reduzieren.

Bildnachweis: Wayhome Studio / stock.adobe.com

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