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Vitamine und Mineralstoffe für die Fruchtbarkeit

Lesezeit: 2 Minuten Beobachtungen an Tieren haben gezeigt, dass sich Tiere nicht mehr fortpflanzen und aussterben, wenn sie über mehrere Generationen hinweg mangelernährt sind. Dies könnte eine der Ursachen für die immer weiter steigende Unfruchtbarkeit sein. Bereits 25% der Paare gelten als unfruchtbar. Was Sie mit der Ernährung für Ihre Fruchtbarkeit tun können, erfahren Sie hier.

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Vitamine und Mineralstoffe für die Fruchtbarkeit

Vitamine und Mineralstoffe für die Fruchtbarkeit

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Im Artikel Die Kinderwunsch-Ernährung: Welche Vitamine brauche ich? habe ich bereits über die Vitamine B9, B6 und B12 berichtet. Grundsätzlich sollte man eher auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung achten, als sie künstlich in Form von Tabletten zu sich zu nehmen. Denn eine Überdosierung kann nicht nur dem eigenen Körper sondern auch dem ungeborenen Kind schaden.

Vitamin B1

Ist für den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel wichtig. Es kommt in Bierhefe, Vollkornprodukten, Vollkornreis und Fleisch sowie in Sojaprodukten vor. Der tägliche Bedarf ist durch 10g Bierhefe, 200g Schinken oder 90g Sonnenblumenkerne gedeckt.

Vitamin C:

Das bekannteste Vitamin ist für Entgiftungsprozesse und das Immunsystem sowie die Zellregeneration mitverantwortlich. Vor allem saures Obst, Johannisbeeren, Zitrusfrüchte und Paprika enthalten viel Vitamin C. Aber auch grünes Blattgemüse, Kohl, und Grüntee. Eine Grapefruit, 100 g frischer Brokkoli oder 2 Kiwis täglich reichen aus.

Vitamin E:

Ist ein fettlösliches Vitamin, das vor allem in Weizenkeimöl vorkommt. Aber auch in Nüssen, Samen und Mandeln. Eine Überdosierung kann schädlich sein.

Vitamin D:

Dieses Vitamin kann vom Körper selbst hergestellt werden, wenn er dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Aber auch in Fisch oder Eiern ist Vitamin D enthalten. Ein Spaziergang von einer halben Stunde am Tag ist gut, mehr ist besser.

Vitamin A:

Dieses Vitamin ist bekannt für seine Wirkung auf die Augen, aber auch auf die Fortpflanzungsorgane. Alle orangefarbenen Gemüse und Obstsorten enthalten es: Karotten, Mango, Aprikosen, Süßkartoffeln und andere. Zwei große Karotten oder eine große Süßkartoffel reichen für die tägliche Zufuhr. Eine Überdosierung wird mit dem Risiko von Kindesmissbildungen in Zusammenhang gebracht.

Eisen:

Dies ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff für den Sauerstofftransport, die Energiespeicherung und für Enzyme. Es ist vor allem in grünem Blattgemüse und in Nüssen, sowie in rotem Fleisch und in der Leber enthalten. Eine Überdosierung kann bei Kindern schon ab 1g giftig wirken. 250g Linsen oder 200g Sojamehl reichen für eine Zufuhr aus. Die Aufnahme von Eisen wird durch die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C begünstigt und durch die gleichzeitige Aufnahme von Milch verhindert. In der Schwangerschaft ist der Bedarf dann erhöht.

Kupfer:

Ist für die Blutbildung, das Bindegewebe und für das Immunsystem wichtig. Getreide, Nüsse, Kakao und grünes Gemüse, sowie die Gewürze Majoran, Basilikum, Muskat und Pfeffer enthalten viel Kupfer. 150g Linsen, 150g Haselnüsse oder 50g Leber enthalten die tägliche Dosis.

Fazit:

Vor allem aus biologisch angebauten, natürlichen und frischen Lebensmitteln, sollten Sie Ihren Vitaminbedarf decken. Wer glaubt, dennoch einen erhöhten Vitamin- oder Mineralstoffbedarf  zu haben, sollte sich gut beraten lassen. Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Quellen.

Bildnachweis: monticellllo / stock.adobe.com

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