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Verstopfung beim Säugling: Erkennen und Behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Verstopfung beim Säugling ist nicht leicht zu erkennen. Vor allem wenn Säuglinge gestillt werden, variiert die Stuhlhäufigkeit von mehrmals täglich bis zu einmal alle paar Tage. Säuglinge, die gestillt werden, leiden seltener unter Verstopfung als Kinder, die mit Flaschennahrung ernährt werden.

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Verstopfung beim Säugling: Erkennen und Behandeln

Verstopfung beim Säugling: Erkennen und Behandeln

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Fertig-Milch ist schwerer zu verdauen als Muttermilch. Achten Sie daher auf die sorgfältige Zubereitung gemäß der Packungsangabe. Die nächste Hürde für die kindliche Verdauung ist Einführung der ersten Breie. Das Verdauungssystem muss sich umstellen. In der Folge kann es zu zeitweiser Verstopfung beim Säugling kommen.

Auch Stress kann schon bei den Kleinsten zu Verdauungsproblemen führen. Reisen, Umzug und  familiäre Spannungen können das kindliche Verdauungssystem belasten.

Häufig auftretende Verstopfung kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass der Säugling bestimmte Lebensmittel oder Milchzubereitungen nicht verträgt.

In seltenen Fällen können Erkrankungen die Ursache der Verstopfung sein. Suchen Sie bei häufiger auftretender oder lang anhaltender Verstopfung beim Säugling in jedem Fall den Kinderarzt auf.

An diesen Anzeichen erkennen Sie, ob ihr Säugling unter Verstopfung leidet:

  • Der Stuhlgang lässt ungewöhnlich lange auf sich warten. Einige Tage sind nicht ungewöhnlich. Wenn ihr Baby 10-14 Tage keinen Stuhlgang hatte, liegt vermutlich eine Verstopfung vor.
  • Ihr Baby schreit außergewöhnlich viel. Es fühlt sich sichtbar unwohl.
  • Der Stuhlgang ist schmerzhaft. Säuglinge zeigen dies, indem sie schreien und die Beinchen anziehen.
  • Ihr Baby leidet unter Appetitlosigkeit.
  • Der Stuhlgang in der Windel ist hart und trocken. Aber auch dünnflüssiger Stuhl kann ein Hinweis auf Verstopfung sein. Bleibt der Stuhl zu lange im Darm, verflüssigt er sich wieder.

Muss sich Ihr Kind erbrechen und schreit anhaltend, suchen Sie ein Krankenhaus auf.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Baby unter Verstopfung leidet, sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen. Bei der Untersuchung wird der Kinderarzt den Bauch des Säuglings abtasten und in einer rektalen Untersuchung nach hartem Kot im Enddarm tasten.

So wird Verstopfung beim Säugling behandelt

Leidet Ihr Kind unter leichten Beschwerden, so können Sie mit einfachen Hausmitteln die Beschwerden lindern. Diese werden Ihnen in einem zukünftigen Artikel unter dem Titel „Verstopfung bei Säuglingen: Bewährte Hausmittel“ vorgestellt.

Sollten alle Maßnahmen keine Linderung bringen, kann Ihnen der Kinderarzt Zäpfchen und Medikamente empfehlen, um der Verstopfung entgegenzuwirken.

Bildnachweis: Gabees / stock.adobe.com

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