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Verletzungen durch Yoga: Tipps zum richtigen Yoga-Training

Lesezeit: 2 Minuten Yoga ist gut für Körper, Geist und Seele – meistens zumindest. In den meisten Yogakursen sind Sie sicher bei einer gut ausgebildeten Yogalehrerin aufgehoben und viele Übungen können Sie gefahrlos zu Hause üben. Doch es gibt auch Situationen und Vorgehensweisen, die Ihnen schaden können. Lesen Sie meine 7 (nicht immer ernstgemeinten) Ratschläge.

2 min Lesezeit
Verletzungen durch Yoga: Tipps zum richtigen Yoga-Training

Verletzungen durch Yoga: Tipps zum richtigen Yoga-Training

Lesezeit: 2 Minuten

Die Liste der positiven Wirkungen von Yoga ist lang:

  • Yoga lindert Kopfschmerzen
  • Yoga heilt Rückenschmerzen
  • Yoga bringt die Hormone wieder in Balance und hilft bei Kinderwunsch
  • Yoga hebt die Stimmung und bringt innere Ruhe

Verletzungen durch Yoga

Doch mit Yoga können Sie sich auch körperlich, geistig oder seelisch verletzen (lassen). Über Yoga wird immer Positives berichtet, doch gerade als Anfänger, wenn Sie noch keine Vergleichsmöglichkeiten haben, können Sie auch mal im falschen Kurs oder bei dem falschen Yogalehrer landen – und sich ernsthaften Schaden zuziehen.

Lesen Sie hier meine (nicht ganz ernstgemeinten) Ratschläge, wie Sie sich und Ihrem Körper mit Yoga auch schaden können und erfahren Sie, wie Sie es besser und vor allem richtig machen!

7 Regeln, wie Sie sich mit Yoga Schaden zufügen können:

1. Gehen Sie über Ihre Dehnfähigkeit in einer Übung hinaus und dehnen Sie so tief, dass es schmerzt.

  • Richtig: Um sich keine Schäden zuzufügen, dehnen Sie nur so weit, wie sich die Dehnung gut anfühlt.

2. Tun Sie IMMER das, was der Yogalehrer ansagt und hören Sie auf jeden Fall NIEMALS auf Ihre eigenen Körpersignale.

  • Richtig: Um sich keine Schäden zuzufügen, hören Sie natürlich auf Ihre Körpersignale und passen die Übung so an, dass sie sich gut anfühlt. Das kann auch bedeuten, eine Übung auszulassen.

3. Verehren Sie Ihren Yogalehrer abgöttisch und tun Sie alles, was er sagt.

  • Richtig: Um sich keinen Schaden zuzufügen, erkennen Sie, dass Yogalehrer auch nur Menschen sind, nicht alles wissen und Fehler machen.

4. Zwingen Sie sich in den Lotussitz.

  • Richtig: Um sich keinen Schaden zuzufügen, dürfen Sie sich niemals in eine Übung zwingen. Der Lotussitz ist sehr fortgeschritten und nicht jeder kann diesen ausführen. Sie können ein Leben lang wunderbar Yoga machen, ohne den Lotussitz.

5. Setzen Sie sich unter Druck, dass Sie auf jeden Fall alles so gut machen können, wie Ihre Yogalehrerin.

  • Richtig: Um sich keinen Schaden zuzufügen, üben Sie auf Ihre Weise. Yoga ist kein Leistungssport und Vergleiche sind fehl am Platz. Im Yoga geht es darum, dass Sie sich selbst kennenlernen und es üben, hier und jetzt im Moment präsent zu sein.

6. Praktizieren Sie besonders riskante Übungen.

  • Richtig: Um sich keinen Schaden zuzufügen, praktizieren Sie riskante Übungen erst, wenn Sie körperlich, geistig und seelisch sehr gut vorbereitet sind. Seien Sie dabei achtsam und präsent und hören Sie auf Ihre Körpersignale.

7. Ernähren Sie sich asketisch, vegan und verzichten Sie auf alles, was Ihnen Spaß macht.

  • Richtig: Um sich keinen Schaden zuzufügen, ernähren Sie sich ausgewogen. Eine vegane Ernährungsweise erfordert sehr viel Wissen und tägliche Umsetzung. Sollten Sie sich vegan ernähren, empfehle ich Ihnen regelmäßige Bluttests, welche Ihren Mineralstoff, Vitamin und Eiweißstoffwechsel testen. Sollten Sie Defizite erkennen, können Sie dann eingreifen.

Bildnachweis: Photographee.eu / stock.adobe.com

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