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Vereinsmanagement: Wie viel Kreativität ist gut für einen Verein?

Lesezeit: 2 Minuten Wie viel Kreativität ist gut für einen Verein? Oder soll es doch lieber mehr Routine sein? Wie so oft liegt die Antwort für das Vereinsmanagement irgendwo in der Mitte. Ich gehe der Sache in diesem Artikel auf den Grund.

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Vereinsmanagement: Wie viel Kreativität ist gut für einen Verein?

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Routiniers sind in der Praxis sehr gefragt. Ein routinierter Verkäufer weiß genau, was er zu tun hat. Verhandlungen sind sein Metier. Ein routinierter Buchhalter weiß ebenso genau, wie der Hase läuft. So lange etwas gut läuft und man erfolgreich ist, kann Routine alleine funktionieren.

Was aber, wenn man merkt, dass es auf einmal nicht mehr mit 100 km/h nach vorne geht, sondern die Handbremse angezogen ist? Spätestens hier muss Kreativität her. Routine hat noch einen Haken. Wer nur nach "Schema F" vorgeht, der wird früher oder später Opfer von Unkonzentriertheit. Das lässt sich auch nicht verhindern. Abwechslung braucht der Mensch.

Beispiel Apple Store

Ein gutes Beispiel für Abwechslungsreichtum im Job sind die Mitarbeiter im Apple Store. Die Mitarbeiter rotieren dort mehrmals am Tag ihre Aufgabengebiete, um die Konzentration und die Motivation möglichst lange hoch zu halten. Dies sollten Sie auch in Ihrem Verein beherzigen. Immer dieselben Aufgaben zu bewältigen, kann demotivieren.

Auch in immer personell gleich besetzten Projektteams sollte eine solche Rotation stattfinden. Dies hat jetzt zwar weniger mit Kreativität zu tun, viel jedoch mit den Tücken der Routine. Wobei wenn verschiedene Personen an Aufgaben beteiligt sind, kommen auch verschiedene Meinungen und Ideen zusammen. Daraus lassen sich mit Sicherheit auch kreative Optimierungen ableiten.

Der Kreativgeist

Kreativität benötigt man, um sich von der Masse abzusetzen. Sonst haben wir den Einheitsbrei, den uns die TV-Werbung beschert. Bei mir ist es zumindest so, dass ich mich gerne von gut gemachter TV-Werbung berieseln lasse. Leider kommt dies viel zu selten vor, weil eben alles irgendwie gleich ist. Ohne Kreativität funktioniert das also nicht.

Klar ist: Wer vor komplexen Problemen steht, benötigt großen Sachverstand und Leistungsbereitschaft. Kommt jetzt noch ein guter Schuss Kreativität hinzu, kann die Lösung neben dem eingebrachten Know-how vielleicht eine große Erleichterung darstellen. Es ist doch wie beim Fußball. Wer keinen Kreativspieler hat, ist meisten inflexibler. Eine Mannschaft, die zu viele hat, muss aufpassen, das Maß der Kreativität nicht zu überschreiten.

Vor der Kreativphase wird in den meisten Fällen eine Analyse und Bewertung der Situation stattfinden. Das ist Routine einfach unabdingbar. Erst im zweiten Schritt lässt sich bei der Strategieentwicklung die Kreativität einbauen. Bevor Sie also einen neuen Kurs anbieten, gibt es einen guten Grund, wieso Sie überhaupt auf die Idee kommen dies zu tun.

Entweder läuft es gerade nicht so, Sie haben einen Trend entdeckt oder vielleicht haben Sie auch einen zu großen Zulauf an Mitgliedern. Eine solche Erkenntnis ist schon der Anfang einer guten Analyse. Für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben tut Kreativität mit Sicherheit gut. 

Der Mix macht es also

Zu viel Kreativgeist ist nicht gut. Auch Kreativität zur falschen Zeit kann nachteilig sein. Aber ebenso sind reine Routinemaßnahmen auch mit ein paar Negativpunkten behaftet. Das Maß ist in der Mitte zu finden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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