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Vereinshomepage: Achtung Fotofalle

Lesezeit: 2 Minuten Die Online-Medien werden immer wichtiger. Da spielt die Vereinshomepage mittlerweile bei vielen Vereinen als Hauptsprachrohr eine wichtige Rolle. Bilder sagen mehr als 1000 Worte, so heißt es doch. Aber bitte die Lizenzen beachten, sonst kann es teuer werden. Lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen.

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Vereinshomepage: Achtung Fotofalle

Vereinshomepage: Achtung Fotofalle

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Es gibt viele verschiedene Techniken und Arten Homepages zu gestalten. Eine qualitativ hochwertige Website lebt zum einen von gutem Inhalt, zum anderen aber ist die Optik ebenso wichtig. Bilder sind dabei ein beliebtes Stilmittel, um die Optik zu verbessern und Sachverhalte zu veranschaulichen.

Wer eine gute Website haben möchte, muss auch gute Bilder benutzen. Handy-Cams sind da meist fehl am Platze. Die besten Ergebnisse erzielt natürlich ein Fotograf. Aber die sind verdammt teuer und man möchte doch nur ein paar hochwertige Bilder für die Homepage haben. Der Mehraufwand wäre einfach in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt. Was also tun? 

Woher bekommen Sie gute Fotos für Ihre Vereinshomepage?

Fotobörsen im Internet können eine Lösung sein. Diese genannten Stock-Fotoarchive bilden zu relativ günstigen Preisen Fotos, Grafiken, Illustrationen von Profis an. Wie bei einer Suchmaschine kann man nach Begriffen die Datenbank durchsuchen. Fotolia oder iStock Photo sind 2 der bekanntesten dieser Zunft. Hier ist jedoch auch Vorsicht geboten! Nur weil man für Fotos Geld bezahlt, heißt es nicht, dass man diese auch ohne Beschränkungen und Bedingungen benutzen kann. Ein Teil des Urheberrechts ist das Nutzungsrecht. Genau dieses Nutzungsrecht erwerben Sie. Nicht mehr und nicht weniger.

Was dürfen Sie mit gekauften Fotos tun und was nicht?

Als erstes kommt es auf die Lizenzart an, die Sie bei diesen Fotobörsen erwerben. Wir gehen hier einfach mal von einer Standardlizenz aus. Zu betonen ist noch, dass es im Einzelfall Unterschiede zwischen den Börsen geben kann.

Wenn Sie für Ihre Vereinshomepage also ein Bild über eine Fotobörse kaufen, darf dieses nicht weiterverkauft. Weil Sie eben nur die Nutzungsrechte habe. Genauso wichtig zu beachten ist, dass Sie auf jeden Fall die Urheberquelle nennen müssen. Dabei reicht es oft, dass Sie in Ihrem Impressum einen Verweis auf die Fotobörse machen. Hier bitte aber die AGBs der einzelnen Fotobörse beachten. Sonst droht eine Abmahnung.

Zurzeit kursieren wieder verstärkt Meldungen von Abmahnwellen umher, die eben diese Thematik beschreiben. Bitte also unbedingt darauf achten, dass Sie bei jedem Bild, das Sie verwenden, egal ob diese von einer Fotobörse ist oder nicht, den Urheber ermitteln und Ihn darauf verweisen. Haben Sie nicht die Nutzungsrechte, dann macht ein Verweis natürlich auch keinen Sinn. Dann dürfen Sie das Bild gar nicht benutzen.

Nennen Sie die Urheber

Fotobörsen stellen wirklich eine gute und zuverlässige Alternative dar, hochwertige Bilder für Ihren Verein zu bekommen. Einen weiteren Vorteil ist die Nutzung auch für andere Medien. Auf Printkampagnen muss zum Beispiel der Urheber nicht genannt werden, zumindest wenn es nach den AGBs von Fotolia geht. Sie sind günstiger im Gegensatz zu Fotografen.

Bilder gibt es dort schon ab ca. 1,50 EUR, je nach Qualität und Lizenzart. Man kann dazu noch aus einem Portfolio von tausenden Bildern auswählen. Sollten Sie für Ihre Vereinshomepage also noch immer schlechte Bilder verwenden, sollten Sie mal eine Fotobörse testen. Aber bitte nicht vergessen den Urheber zu nennen.

Bildnachweis: BillionPhotos.com / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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