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Vereinsbeiträge: Erhöhung erfordert eine Mehrheit

Lesezeit: < 1 Minute Angesichts der stark gestiegenen Kosten kommen viele Vereine um eine Gebührenerhöhung nicht mehr umhin. Wichtig ist, dass in der Mitgliederversammlung die Abstimmung über eine Beitragserhöhung nicht angreifbar ist. Das heißt: Die Mehrheiten müssen korrekt bestimmt und protokolliert werden.

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Vereinsbeiträge: Erhöhung erfordert eine Mehrheit

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Als Vereinsvorsitzender sollten Sie vor der entscheidenden Versammlung zunächst einen Blick in Ihre Satzung werfen. Finden sich hier keine Aussagen zum Stimmverhältnis, gilt Folgendes: Jedes Mitglied hat eine Stimme. Es entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder (§ 32 BGB). Dabei ist die Mehrheit nach der Zahl der abgegebenen Ja- und Nein-Stimmen zu berechnen. Wichtig: Enthaltungen werden nicht mitgezählt.
Beispiel: An der Versammlung nehmen 50 stimmberechtigte Mitglieder teil. 18 Stimmen mit "Ja", 12 mit "Nein" und 20 enthalten sich. Beim Abstimmungsergebnis zählen die Enthaltungen nicht mit. Das heißt: Maßgeblich sind also nur die 30 Stimmen, die mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt haben.
Die einfache Mehrheit liegt bei 50% + eine Stimme, also bei 16 Stimmen, die erreicht werden müssen, damit der Antrag angenommen ist. Da in unserem Beispiel 18 Mitglieder mit "Ja" gestimmt haben, ist der Antrag angenommen.

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