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UV-Strahlung: Vor- und Nachteile für die junge Haut

Lesezeit: 2 Minuten Kinder spielen in den Sommermonaten stundenlang im Freien, ohne über die Auswirkungen von zu viel Sonne auf der Haut nachzudenken. Sie rennen und toben selbst bei größter Hitze und denken nicht daran, sich vor der UV-Strahlung zu schützen. An dieser Stelle sind die Eltern gefragt. Damit sich die Kleinen beim Spielen keinen Sonnenbrand holen, sind ein paar Regeln zu beachten.

2 min Lesezeit
UV-Strahlung: Vor- und Nachteile für die junge Haut

UV-Strahlung: Vor- und Nachteile für die junge Haut

Lesezeit: 2 Minuten

Welche Vorteile hat die Sonnenstrahlung auf den menschlichen Körper?

Die Sonnenstrahlen besitzen, sofern Sie sich und Ihre Kinder nicht zu lange der Sonne aussetzen, einige positive Eigenschaften:

  • in der Haut findet die Produktion von Vitamin D statt,
  • der Stoffwechsel sowie der Kreislauf werden angeregt,
  • ein Sonnenbad stärkt nicht nur die Nerven, sondern sorgt für eine allgemeine Zunahme der Leistungsfähigkeit.

Welcher Hauttyp ist Ihr Kind?

Die positiven Eigenschaften der Sonnenstrahlen gelten allerdings nur, wenn die Aufenthaltszeit in der Sonne je nach Hauttyp nicht überschritten wird. Der Hauttyp wird nach Helligkeit und Pigmentierung der Haut in vier Kategorien eingeteilt.

  • Hauttyp 1 zeigt bereits nach 10 Minuten Sonnenbestrahlung erste Blutungen auf der Haut
  • Hauttyp 2: erste Rötungen der Haut zeigen sich nach 20 Minuten
  • Hauttyp 3: dieser darf sich ohne Schäden 30 Minuten der Sonne aussetzen
  • Hauttyp 4: dieser Hauttyp darf sich ungeschützt 45-60 Minuten der Sonne aussetzen, dies betrifft vorwiegend Menschen mit einer dunklen Hautfarbe

Wie schützen Sie sich und Ihre Kinder vor der UV-Strahlung?

  • Tragen Sie und Ihre Kinder beim Aufenthalt im Freien helle, luftige und lange Kleidung.
  • Vergessen Sie nicht Ihren und den Kopf Ihres Kindes mit einem geeigneten Sonnenhut zu schützen.
  • Tragen Sie bei sich und Ihrem Kind ein geeignetes Sonnenschutzmittel mit entsprechendem Lichtschutzfaktor auf die Haut auf.

Der Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange Sie sich und Ihr Kind der Sonne aussetzen dürfen. Zum Beispiel würde ein Lichtschutzfaktor vier einen vier Mal längeren Schutz vor Sonnenstrahlen bedeuten. Das heißt, dass sie und ihr Kind je nach Hauttyp viermal länger ein Sonnenbad genießen. Bei Hauttyp 2 bedeutet das ein Sonnenbad von 80 Minuten ohne Schäden zu befürchten.

Sonnenschutzmittel gegen UV-Strahlung

Sonnenschutzmittel bieten zwar auf der einen Seite einen Schutz vor den Folgen den UV-Strahlen, auf der anderen Seite ist es jedoch möglich, dass deren Inhaltsstoffe zu Ekzemen führt.

Wer also unter Allergien leidet, sollte bei der Wahl eines Sonnenschutzmittels besonders auf Hautverträglichkeit achten. Bei sehr empfindlichen Menschen wird durch verschiedene Inhaltsstoffe der Säureschutzmantel der Haut beeinträchtigt. Meist passiert dies bei stark alkalischen Sonnenschutzmitteln. Am besten Sie kaufen erst einmal eine kleinere Packung und probieren die Verträglichkeit aus.

Noch ein Wort zu den beliebten Solarien.

Ein Solarium arbeitet vorwiegend mit UV-A-Bestrahlung: Das bedeutet, dass normalerweise kein Sonnenbrand auftreten kann. Allerdings nur, wenn Sie sich bei der Bestrahlung genau nach Ihrem Hauttyp und der entsprechenden Bestrahlungsdauer richten.

Die UV-A-Bestrahlung ist in einem Solarium wesentlich höher als die normale und natürliche Sonnenbestrahlung. Nicht nur, dass bei einem längeren Aufenthalt die Gefahr des Sonnenbrandes steigt, sondern es verengen sich die Talgdrüsen in der Haut.

Als Folge wird Ihre Haut sehr trocken. Ein weiterer Nachteil von Solarien ergibt sich aus der unnatürlichen UV-A-Strahlung. Das Immunsystem kann bei einem längeren und häufigeren Aufenthalt geschwächt werden.

Wie bei allem gilt die Devise: maßhalten. Übertreiben Sie und Ihre Kinder Sonnenbäder und Solarienaufenthalte nicht und Ihre Haut wird es Ihnen danken.

Lesen Sie auch den folgenden Artikel zu diesem Thema: UV-Strahlung und ihre Wirkung auf junge Haut.

Bildnachweis: Carola Vahldiek / stock.adobe.com

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