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USB – Ein Vergleich der Möglichkeiten

Lesezeit: 2 Minuten Jeder kennt den USB-Anschluss und verwendet ihn auch fast täglich bei der Benutzung diverser Geräte. Egal, ob für das Aufladen von Handys oder MP3-Playern oder im Einsatz beim Datentransfer. Der Universal Serial Bus kommt heute fast überall vor und die Anwender können sich oft ein Leben ohne den USB nicht mehr vorstellen.

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USB – Ein Vergleich der Möglichkeiten

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Die Unterscheidung der verschiedenen USB-Arten

Der USB 1.0 Standard wurde 1996 von Intel auf den Markt gebracht und diente dem Anschluss von Hardware-Geräten wie externe Festplatten, Tastaturen und Mäusen.

Schnell setzte sich diese Anschlussmöglichkeit auch bei anderen Herstellern durch und wurde bald von diesen auch sehr oft verwendet. Leider war der Einsatz, durch die Datenrate von 12 Mbit/s, sehr begrenzt. Auch die in 1998 erschienene verbesserte Nachfolgeversion (USB 1.1) brachte nicht mehr Datendurchsatz, es wurden nur die Fehler in den Protokollen behoben.

Erst der UBS 2.0 brachte mit 480 Mbit/s mehr Leistung. Dieser wurde im Jahr 2000 auf den Markt gebracht und die ersten Geräte mit diesem Anschluss standen ab 2002 im Geschäft zur Verfügung.

Ein weiterer Quantensprung war der USB 3.0, dieser erbringt einen Datentransfer von 5 GBit/s und übersteigt damit alle bis jetzt bekannten USB-Systeme. Seit 2008 gibt es diesen Standard und auch hier hat es bis 2011 gedauert, bis die ersten Serienmainboards mit einem USB 3.0 Anschluss versehen waren. Heute gehört der USB 3.0 zu jedem guten Mainboard dazu und er hat sich sehr gut auf dem Markt etabliert.

Kompatibilität und Aufbau der USB-Systeme

Grundsätzlich besitzt ein USB-Stecker vier Anschlussstifte. Einer zur 5 Volt Spannungsversorgung, einer für die Masse und zwei Stifte für den Datenaustausch. Bei den Mini- und Micro-USB-Verbindungen kommt noch ein ID-Pin zur Unterscheidung dazu.

Die USB-Verbindungen sind alle abwärts kompatibel. Das heißt, ein USB 1.0 kann an einem USB 2.0 und 3.0 verwendet werden. Leider kann ein USB 3.0 Anschluss nicht an einem USB 2.0 verwendet werden, das ist schon bauartbedingt nicht möglich. Aufgrund der immer höheren Datentransfers zwischen den verschiedensten Geräten, wird sich auf Dauer der USB 3.0 durchsetzen und die anderen Varianten ablösen.

Was bedeutet das für den Anwender der USB-Systeme?

Der USB 1.0 Anschluss entfällt komplett, weil dieser fast nicht mehr eingesetzt wird. Neue Geräte und Computersysteme haben mindestens den USB 2.0 Standard. Dieser 2.0 Standard reicht für Geräte mit geringer Datenübertragung vollkommen aus, dazu zählen Tastaturen, Mäuse und ähnliche Hardware-Geräte. Aber auch für Digitalkameras, USB-Sticks und Drucker kann der USB 2.0 benutzt werden, ein kleiner Nachteil ist die etwas längere Übertragungsdauer.

Der neue USB 3.0 Standard ist für eine maximale Datenübertragungsgeschwindigkeit entwickelt worden und eignet sich damit optimal für Festplatten oder Geräte mit einer hohen Speicherkapazität. Aber auch für USB-Sticks kann dieser verwendet werden, dadurch sinkt die Übertragungsdauer und die Wartezeit nimmt ab. 

Bei der Auswahl des USB-Anschlusses sollte auf die bevorzugte Verwendung geachtet werden und danach sollte sich dann auch die Anzahl der USB-Steckplätze am Computer richten. 

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