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Urlaubstipp in Dänemark: Ausflug nach Odense

Lesezeit: 2 Minuten Sie machen mit Ihrer Familie Urlaub auf Fünen? Dann besuchen Sie doch mal die alte Wikingerstadt Odense, wo der Märchendichter Hans Christian Andersen zuhause war. Vor allem Ihre Kinder werden sich freuen, denn sie dürfen sich im Andersen-Museum verkleiden und die berühmten Märchen nachspielen. Wissenswertes dazu lesen Sie im folgenden Artikel.

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Urlaubstipp in Dänemark: Ausflug nach Odense

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Im Geburtsort Hans Christian Andersens begegnen Sie den Erinnerungen an Dänemarks weltberühmten Märchendichter auf Schritt und Tritt. Zu seinen Werken zählen Klassiker wie „Das hässliche Entlein“, „Däumelinchen“ und „Die kleine Meerjungfrau“, die das Wahrzeichen Kopenhagens ist. Der berühmteste Sohn der Stadt steht in Bronze gegossen im Stadtpark, der nach ihm benannt ist.

Odense, das Herz der Insel Fünen

Andersens Heimatstadt Odense, eine der ältesten Städte Nordeuropas, ist die drittgrößte Stadt Dänemarks und liegt 156 Kilometer westlich von Kopenhagen auf der Insel Fünen. Die alte Wikingerstadt, mit ihrer malerischen, mittelalterlichen Altstadt, den originalgetreu restaurierten Fachwerkhäusern und den mit Kopfstein gepflasterten Straßen zieht Märchenliebhaber jeden Alters aus dem In- und Ausland an.

Man vermutet, dass die Stadt, die übersetzt „Odins Heiligtum“ bedeutet, eine eisenzeitliche Kultstätte für den nordischen Kriegsgott Odin beziehungsweise Wotan war.

Odense, Stadt der Kultur

Odense ist nach Kopenhagen die Stadt in Dänemark, in der es die meisten Museen gibt. Ein Großteil liegt nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, und darüber hinaus sind einige auch per Boot erreichbar. Auch für Kunst-, Musik- und Theaterinteressierte hat die Stadt viel zu bieten – auf den Bühnen, in den Parkanlagen, Museen und Galerien sind alle Stilrichtungen vertreten.

Tradition und moderne Musik-, Theater- und Kunstströmungen treffen hier aufeinander. Sinfoniekonzerte, Theater in allen Schattierungen, Filmfestival, Jazzfestival, Ausstellungen, für jeden ist etwas dabei. Ein besonderer Hochgenuss für Musikliebhaber dürften auch die international anerkannten Wettbewerbe für Violine, Klavier und Flöte sein, die unter dem Namen des Komponisten Carl Nielsen, der nach Andersen der zweitberühmteste Sohn der Stadt ist, ausgetragen werden.

Begleitet von seiner Musik können Sie sich im Carl Nielsen Museum an der Claus Bergs Gade 11 über das Werk des begnadeten Komponisten informieren. Hier sind übrigens auch die Arbeiten seiner Frau, der Bildhauerin Anna Marie Carl-Nielsen ausgestellt.

Hans Christian Andersen Museum

Das Geburtshaus des 1805 geborenen Dichters in der Jensens Stræde 37-45 ist samt umliegender Gebäude durch den Namen Andersen geadelt worden. Das Museum bietet Einblick in das Leben und Werk des Dichters. Unter anderem sind hier die verbeulten Koffer des vielgereisten Erzählers ausgestellt, die Feuerleiter, die er stets auf seine Reisen mitnahm und außen an seinem Hotelfenster befestigte sowie Originalmanuskripte und Briefe an seinen Freund Charles Dickens.

Zum Museum gehört auch das Kulturhaus Fyrtøjet in der Jensen Stræde 21, in dem sich Kinder aktiv mit den Märchen des Dichters beschäftigen. Sie können sich dort verkleiden und die Geschichten von Andersen nachspielen. Die Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage des Museums.

Bildnachweis: Alexi Tauzin / stock.adobe.com

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