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Unterscheidungsmerkmale von Sportverletzungen – was tun, wenn etwas passiert?

Lesezeit: 2 Minuten Kennen Sie auch den schönen Spruch "Sport, ist Mord"? Wer Sport treibt, wird sich nicht gleich selbst umbringen, aber dennoch kann es zu verschiedenen Verletzungen kommen, die eventuell weitreichende Folgen haben. Welche Arten von Sportverletzungen gibt es? Wie können Sie sie vermeiden. Und was sollten Sie tun, wenn doch mal etwas passiert?

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Unterscheidungsmerkmale von Sportverletzungen - was tun, wenn etwas passiert?

Unterscheidungsmerkmale von Sportverletzungen – was tun, wenn etwas passiert?

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Sieht man von den als gefährlich angesehenen Extremsportarten ab, besonders aus dem Outdoorbereich wie zum Beispiel Bungee-Jumping, Springen von Klippen oder Springen von verschiedenen Objekten (Flugzeug, Hochhaus, Brücken), wirkt sich Sport für den menschlichen Körper eher positiv aus.

Allerdings ist die Verletzungsgefahr selbst bei einfachen sportlichen Betätigungen nicht ganz auszuschließen. Unter den Begriff Sportverletzung fallen keine Schäden, die durch die falsche Ausführung einer Sportart entstehen. Auch Grunderkrankungen zählen nicht dazu. Bei Sportverletzungen sind am häufigsten die Gelenke mit der Gelenkkapsel, den Bändern und Sehnen betroffen.

Knochenbrüche

  • Der Knochenbruch zählt, man sollte es kaum glauben, zu den eher seltenen Sportverletzungen.
  • Er kommt immer dann vor, wenn der Sportler der normalen Elastizität der Knochen keine Beachtung schenkt.
  • Es werden geschlossene und offene Brüche unterschieden. Letztere sind eher selten, aber umso gefährlicher, da Krankheitserreger relativ rasch in die Blutbahn gelangen.
  • Ein Knochenbruch wird nach Art des Unfalls in einen Trümmerbruch, Querbruch, Drehbruch oder Biegungsbruch unterschieden.

Verletzung der Muskeln

  • Die Muskeln leiden auf Grund mangelnder Durchblutung, Übermüdung oder unzureichender Vorbereitung des Körpers, zum Beispiel bei der Erwärmung oder der Sportnachbereitung wie der anschließenden Dehnung.
  • Die Folge ist Muskelkater, Muskelkrämpfe und im schlimmsten Fall eine Muskelzerrung, bei der Muskelfasern zerreißen.

Prellungen – Kontusion

  • Eine Prellung entsteht durch stumpfe Einwirkung von Gewalt wie Stoß, Schlag oder Fall. Dabei werden das umliegende Gewebe, Bänder und Kapsel des Gelenkes gequetscht, was meist große Blutergüsse zur Folge hat.

Verrenkungen- Luxation

  • Eine Verrenkung entsteht vorwiegend durch eine massive Gewalteinwirkung direkt am Gelenk. Das Gelenk rutscht dabei nicht wieder in seine ursprüngliche Stellung zurück. Die natürliche Bewegung wurde an dieser Stelle Überschritten.
  • Mit einer Verrenkung ist immer die Verletzung des zum Gelenk gehörigen Kapselbandes verbunden. Diese wird dabei stark überdehnt.
  • Das Gelenk wird in Folge der Verletzung geschwächt und verliert unter schlechten Heilungsbedingungen dauerhaft an Stabilität.

Verstauchung bzw. Zerrung – Distorsion

  • Wie bei der Verrenkung ist der Bewegungsspielraum der Gelenke weit überschritten. Es kommt durch indirekte Gewalteinwirkung zu einer Überdehnung der Gelenkkapsel und der Bänder. Alle anderen Kriterien treffen ebenfalls wie bei der Verrenkung zu.

Was tun nach einer Sportverletzung?

  • Alle Sportverletzungen bedürfen unbedingt der Kontrolle eines Arztes.
  • Die Erstversorgung wird meist über den Trainer erfolgen, der alle weiteren Maßnahmen einleiten wird, z. B. ruft er den Notarzt.
  • Sportverletzungen lassen sich nicht immer vermeiden. Aber achten Sie darauf, was Ihr Trainer oder Übungsleiter Ihnen über die Ausführung einzelnen Bewegungen zeigt.
  • Erwärmen Sie im Vorfeld mit entsprechenden Übungen Ihren Körper und achten Sie im Anschluss an die Sportveranstaltung oder das Training auf die Nachbereitung. Nach jeder sportlichen Aktivität sollten Sie unbedingt Muskeln und Sehnen dehnen.

Bildnachweis: Martinan / stock.adobe.com

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