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Unser Denken erschafft Realität

Lesezeit: 2 Minuten Menschen konstruieren ihre Wirklichkeit. Die verschiedenen Einseitigkeiten des menschlichen Denkens erfinden eine Welt, deren Wahrnahme zu tragischen und komischen Situationen führen kann. Mentaltraining strebt die stimmige gewünschte Realität an.

2 min Lesezeit

Unser Denken erschafft Realität

Lesezeit: 2 Minuten

Wir Menschen konstruieren und gestalten unsere eigene Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit ist nicht real. Jeder Wissenschaftler, Philosoph, Politiker, Unternehmer usw. erfindet seine eigene Wirklichkeit genauso wie der einzelne Mensch in den gewöhnlichsten Alltagssituationen. Zumeist ist den Menschen der Zusammenhang zwischen der von ihnen erfundenen und der in der Außenwelt vorgefundenen Wirklichkeit nicht bewusst.

Mentaltraining hilft, neue Perspektiven für angemesseneres Denken und Handeln zu finden.

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Wir konstruieren unsere Wirklichkeit – Die Geschichte mit dem Hammer
Eines der berühmtesten Beispiele für konstruktivistisches Denken und Verhalten ist "Die Geschichte mit dem Hammer" von Paul Watzlawick:

Ein Mann will ein Bild aufhängen.
Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer.
Der Nachbar hat einen.
Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.
Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will?
Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig.
Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich.
Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein.
Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort.
Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen?
Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben.
Und da bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat.
Jetzt reicht’s mir wirklich. –
Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er «Guten Tag» sagen kann, schreit ihn unser Mann an:
«Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!»

(Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein. Piper Verlag München 1984, S. 37 f)

Wir konstruieren unsere Wirklichkeit – Mentaltraining hilft
Mentales Training hilft, sich vom trügerischen Kopf-Denken frei zu machen.
„Das Leben eines Kindes, das noch nicht stark von der trügerischen Tätigkeit des Bewußtseins beeinflußt ist, und das Leben eines Erwachsenen, der unter der fast absoluten Kontrolle eines irregeführten Bewußtseins steht, stellen zwei verschiedene Stimmungswelten dar: Die eine ist warm, die andere kalt, die eine weich, die andere hart.“ (Katsuki Sekida, Zen-Training)
Mentaltraining hilft, verzerrte ego-geleitete Gedanken loszulassen und Gedankenkontrolle aufzugeben.
Mentaltraining übt jedoch vor allem, stimmiges Denken zur Realisierung zu bringen, denn „Die Prophezeiung des Ereignisses führt zum Ereignis der Prophezeiung.“ (Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein)

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