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Unpünktlichkeit bei Gericht: Falsche Berechnung des Routenplaners ist keine Entschuldigung

Lesezeit: < 1 Minute Wird die Teilnahme an einem Gerichtstermin versäumt, kann das für Geladene nachteilige Folgen haben. Etwa, dass ein Prozess ohne Anhörung gegen sie entschieden wird. Entschuldigungen werden selten akzeptiert. Die Ausrede, auf die Zeitangabe des Routenplaners vertraut zu haben, zieht garantiert nicht.

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Unpünktlichkeit bei Gericht: Falsche Berechnung des Routenplaners ist keine Entschuldigung

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Die Berechnung der Fahrtzeit eines elektronischen Pfadfinders sei für die Pünktlichkeit irrelevant. Die tatsächliche Reisegeschwindigkeit hänge von Faktoren ab, die kein Planer berücksichtigen könne. Gerade im morgendlichen Berufsverkehr müsse jeder Fahrer auch mit spontan auftretenden Staus rechnen. So etwa das Oberlandesgericht Jena (Az. 1 Ss 178/05, 1 Ws 241/05).

Planen Sie deshalb großzügige Fahrtzeiten ein. So stellen Sie sicher, immer pünktlich zu erscheinen. Zeichnet sich dennoch eine Verspätung ab, sollten Sie das Gericht umgehend telefonisch informieren. Falls das über Ihr Handy nicht klappt, sind Sie dazu verpflichtet, einen Festnetzanschluss aufzusuchen. Sich auf ein Funkloch zu berufen, entschuldigt Sie ebenfalls nicht, so das OLG Celle (Az. 11 U 57/04).

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