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Ungewollt kinderlos: Das Jugendamt als Elternhelfer bei der Adoption

Lesezeit: 2 Minuten Der richtige Ablauf ist das A und O für gutes Gelingen bei einer Adoption. Mit der Hilfe vom Jugendamt und seiner befähigten Mitarbeiter kann der Weg zum Wunschkind gefunden werden. Ungewollt kinderlos muss niemand bleiben.

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Ungewollt kinderlos: Das Jugendamt als Elternhelfer bei der Adoption

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Der Weg zum Jugendamt ist sicher ein richtiger. Starten Sie bei Ihrem Heimatjugendamt. Bei großen Schwierigkeiten vor Ort können Sie einen Wechsel zu einem anderen Jugendamt immer noch anstreben. Dort sind geschulte Fachleute in der Adoptionsvermittlungsstelle für interessierte Eltern der Ansprechpartner auf dem Weg zum Wunschkind. Elternhelfer auf dem Weg zur Adoption.

Dennoch gilt es hier ein paar Regeln einzuhalten, sich mit seinem Kinderwunsch intensiv auseinander zu setzen und sich auch auf Widrigkeiten gefasst zu machen.

Regeln und Gesetze stellen oft schon eine erste Hürde dar, weil man scheinbar durch das Raster fällt, das vom Jugendamt vorgegeben wird. Sei es die Altersgrenze, die Tatsache als verheiratetes Paar erscheinen zu müssen oder der Status des eigenen Seins.

Papierkrieg beim Jugendamt annehmen
Hier möchte ich schon mal Mut machen. Oft handelt es sich um Prinzipien des Amtes, nicht aber um tatsächliche Gesetze zu einer möglichen Adoption. Bestehen Sie trotzdem auf Prüfung Ihrer Unterlagen, um eine Adoptionsbefähigung zu bekommen. Nehmen Sie den Papierkrieg an.

Besuchen Sie möglichst einen Adoptionsvorbereitungskurs (bisweilen vom Jugendamt selber ausgerichtet oder über einen freien Träger zu besuchen). Dort lernen Sie nicht nur, wie Sie den langen und ausführlichen Fragebogen des Jugendamtes am besten beantworten, sondern Sie bekommen einen umfassenden Eindruck von der Bedeutung der Annahme eines Kindes "fremder Eltern“.

Die Geschichte Ihres Wunschkindes wird auch Sie ein Leben lang begleiten. Seine Herkunft, seine Wurzeln und seine Verbindungen zur "Blutsfamilie“.

Hausbesuch vom Jugendamt
Haben Sie keine Angst vor dem Hausbesuch der Sozialarbeiter der Adoptionsvermittlung. Versuchen Sie ungezwungen und frei den Besuch zu empfangen.  

Vorschnelle Antworten bei den Sacharbeitern sollten Sie allerdings vermeiden. Mit Bedacht und aus dem Herzen agieren. Seien Sie authentisch – auch wenn Sie befürchten, dass die Wahrheit auf der anderen Seite nicht auf Freude stößt. Doch es geht hier schließlich um Ihr Wunschkind und Ihr Leben, das mit einer Adoption eine ganz neue Energie bekommt.

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