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Übungen zum Mentaltraining: Tu, was getan werden muss! (Teil 4)

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen wissen, was zu tun ist, aber sie tun es nicht. Sie schieben das Handeln auf. Dafür gibt es auch mentale Blockaden, die durch gezieltes Üben überwunden werden können.

2 min Lesezeit

Übungen zum Mentaltraining: Tu, was getan werden muss! (Teil 4)

Lesezeit: 2 Minuten

Warum wir nicht tun, was wir tun müssten
"Es genügt nicht zu wissen, man muss es auch anwenden.
Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun."

J.W. Goethe

Wir wissen oftmals, was wir tun müssten. Und eigentlich ist es auch nicht schwer, es zu tun. Aber wir tun es dennoch nicht! Hierin besteht der Kern eines Problems vieler Menschen, vor allem auch der selbständig Tätigen. Wir nennen das: innere Widerstände, Blockaden, Aufschieberitis, fehlende Selbstdisziplin, fehlender Wille, Erfolgsmagersucht, Angst vor dem eigenen Erfolg, mangelnde Konzentration usw.
Es ist immer das Gleiche: Wir wissen was wie zu tun wäre, aber wir lassen keine Taten folgen.

Sich selbst befragen
Jeder Mensch ist individuell und deshalb wirken hier auch unterschiedliche innere (und äußere) Bedingungen. Sehr wichtig wäre deshalb, dass Sie sich ganz ehrlich selbst befragen, welche geistig-seelisch-energetischen Ursachen bei Ihnen in diesen Schwierigkeiten wirken:

  • Was verhindert bei mir die Umsetzung meines Wissens und meiner Vornahme in die Tat? (Habe ich Angst vor einem Erfolg oder Misserfolg?, Lasse ich mich durch andere in meinem Vorhaben irritieren?)
  • Was müsste passieren, damit ich mein Wissen ins Handeln umsetze? (Ist es der berühmte "Tritt in den Hintern" als Antrieb von außen? Muss erst "Etwas" wie eine Krankheit, Trennung o. ä. geschehen?)
  • Was fehlt mir, damit ich anfange, mein Wissen umzusetzen? (Fehlen mir  Selbstsicherheit und Selbstvertrauen?)

Countdown zählen
Eine Übung zum Mentaltraining ist in solchen Situationen die einfache Technik des Herunterzählens. Sie können sich damit selbst dazu bringen, das zu tun, was getan werden muss. Wie können Sie dabei vorgehen?

1. Schritt:  Verbalisieren Sie Ihre Zwangslage und sprechen Sie hörbar folgenden Satz:
"Ich sollte jetzt eigentlich DAS tun, aber ich habe keine Lust darauf."
Hierbei ist sehr wichtig, dass Sie dies nicht nur denken, sondern hörbar aussprechen oder mindestens aufschreiben. Damit bringen Sie Ihr Problem auf die mentale Ebene und können besser zu einer Lösung kommen. 

2. Schritt: Richten Sie sich im Sitzen oder im Stehen gerade auf. Atmen Sie jetzt 3 x zügig tief ein und aus. Tun Sie in diesem Moment so, als ob Sie völlig energiegeladen und entschlossen sind. Dann sagen Sie zu sich:
"Ich zähle jetzt von 10 bis 1 und bei 1 fange ich mit meiner Aufgabe an."

Sie werden staunen, was sich in Ihrer Mentalkraft ändert, wenn Sie kurz so tun, als ob Sie entschlossen sind.

3. Schritt: Zählen Sie jetzt laut von 10 bis 1 und fangen Sie nach der Zahl 1 entschlossen und sofort an, zu handeln.

Im Italienischen heißt es: Zwischen dem Wissen und dem Handeln liegt das Meer. Überwinden Sie durch gezielte Übungen Ihres Mentaltrainings dieses "Meer".

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