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Übungen zum Mentaltraining: Halten Sie sich an Lebensregeln (Teil 18)

Lesezeit: 2 Minuten Ein Glaubenssatz kann auch der sprachliche Ausdruck von etwas sein, was jemand annimmt, dass es für ihn wahr und richtig sein soll. Solche Gedankenmuster können uns als Lebensregeln Orientierung geben und unsere Lebensqualität verbessern. Nutzen Sie in einfachen mentalen Übungen ganz bewusst solche konstruktiven Glaubenssätze.

2 min Lesezeit

Übungen zum Mentaltraining: Halten Sie sich an Lebensregeln (Teil 18)

Lesezeit: 2 Minuten

Neue Glaubensmuster können im Unbewussten geschaffen oder gefestigt werden, indem wir sinnvolle Lebensregeln als Gedankenimpulse nutzen. Diese helfen uns, gute Werte nicht aus dem Auge zu verlieren, womit wir Mut, Optimismus, Selbstvertrauen und Lebensfreude gewinnen.

Übung zum Mentaltraining: Formulieren Ihrer Lebensregeln
Entspannen Sie sich genügend. Suchen Sie nach den für Sie gültigen Lebensregeln oder Lebensmaximen. Formulieren Sie diese in möglichst einem Satz.

Beispiele von anderen Persönlichkeiten sind hierfür:

  • Friedrich Ludwig Jahn: "Nie aufhören anzufangen, nie anfangen aufzuhören"
  • Winston Churchill: "Gib nie, nie, nie auf!“
  • Uli Geißler: "Gutes bewahren – Neues wagen – Aus Überzeugung handeln!"
  • Walter Breuning (113 jähriger Amerikaner): "Das Leben ist weder ein Gefängnis noch ein Schlaraffenland.“

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Übung zum Mentaltraining: Meditieren über Lebensregeln
Lesen Sie sich die folgenden einzelnen Lebensregeln hörbar vor. Lassen Sie die Formulierung auf sich wirken und bringen Sie Assoziationen über die Umsetzung dieser Gedankenmuster in Ihrem Leben hervor.

Die goldene Lebensregel
Ein altbekanntes Sprichwort fordert absichtliches Unterlassen:
"Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu.“

In den verschiedenen religiösen Richtungen der Welt finden wir dieselbe Lebensregel: 

"Dies ist die Summe aller Pflichten: Tue keinem anderen das Leid an, was bei Dir selbst Leid verursacht hätte.“ Hinduismus – Mahabharata, V,1517 (vor ca. 3700 Jahren)

"Was Dir weh tut, tue keinem anderen an.“ Judentum – Talmud, Shabbat (vor ca. 3500 Jahren)

"Tut keinem etwas an, was für Euch selbst nicht gut erschienen wäre.“ Zoroastrismus – Zoroaster Shayast-na-shayast, xiii, 29 (vor ca. 3000 Jahren)

"Erachte den Vorteil Deines Nächsten als Deinen Vorteil, und Deines Nächsten Nachteil als Deinen Nachteil.“ Taoismus – Kan Yein Phien,3 (vor ca. 2600 Jahren)

"Füge Deinem Nächsten nicht den Schmerz, der Dich schmerzt.“ Buddhismus -The Buddha, Udana, v, 18, (vor ca. 2500 Jahren)

"Alles, was Ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ Christentum – Jesus Christus, Matthäus 7:12 (vor ca. 2000 Jahren)

"Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst gewünscht hätte.“ Islam -Mohammed (vor ca. 1300 Jahren)

"Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen.“ Baha’i Religion – Baha’u’llah (vor ca. 140 Jahren)

Lebensregeln des Japaners Dr. Sensei Mikao Usui, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Entspannungs- und Heilmethode Reiki rekultivierte:

"Gerade heute sorge Dich nicht.
Gerade heute ärgere Dich nicht.
Ehre Deine Lehrer, Eltern und die Älteren.
Verdiene Deinen Lebensunterhalt ehrlich.
Sei dankbar für alles was lebt.“

Lebensmaximen aus den Sutrasthana:
"Man sollte weder ungeduldig noch forsch an die Dinge herangehen;
man sollte für einen angemessenen Unterhalt von abhängigen Personen besorgt sein;
man sollte seine Freude mit anderen teilen;
man sollte keinen unbequemen Charakter, Benehmen oder Erkrankung haben;
man sollte weder von anderen abhängig sein noch allen misstrauen;
man sollte nicht ständig zu pedantisch sein.
Man sollte nicht die Gewohnheit entwickeln, alles zu verschieben oder sich, ohne Nachforschung, auf etwas stürzen;
man sollte nicht zum Sklaven seiner Sinne werden oder seinem unstetigen Geist freien Lauf gewähren;
man sollte weder Intellekt, Sinne oder Geist übermäßig belasten;
man sollte nicht versuchen, zu viele Dinge auf einmal zu erledigen;
man sollte nicht aufgrund von Wut oder Freude Sachen unternehmen;
man sollte nicht ständig Kummer leiden;
man sollte aufgrund von Erfolg nicht eingebildet noch aufgrund von Misserfolgen verzweifelt werden;
man sollte sich immer an seine eigene Natur erinnern;
man sollte sich immer der Wechselbeziehung von Ursache und Wirkung bewusst sein und entsprechend handeln;
man sollte nicht von seinen eigenen Handlungen übermäßig voreingenommen sein; man sollte den Mut nie aufgeben und Beleidigungen vergessen."
aus Caraka Samhita, Sutrasthana, Kapitel 8, Vers 26 bis 27, circa 500 Jahre v.Chr.

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