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Übungen zum Mentaltraining: Ändern Sie destruktive Glaubenssätze (Teil 17)

Lesezeit: 2 Minuten Ein Glaubenssatz ist der sprachliche Ausdruck von etwas, was jemand annimmt, dass es wahr sei. Einige solcher Gedankenmuster sind die Leistungs- und Lebensfähigkeit einschränkend, weshalb sie nach dem Erkennen dessen geändert werden sollten. Hierfür werden einfache mentale Übungen genannt. Ersetzen Sie z. B. Ihre erkannten alten, destruktiven Glaubenssätze ganz bewusst durch neue, bessere.

2 min Lesezeit

Übungen zum Mentaltraining: Ändern Sie destruktive Glaubenssätze (Teil 17)

Lesezeit: 2 Minuten

Wenn Sie einen negativen Glaubenssatz loslassen wollen, dann hinterlässt das in dem betreffenden Bereich eine gewisse "Leere“, die auszufüllen ist. Wenn dies nicht gemacht wird, dann besteht die Gefahr, dass der gewohnte alte Glaubenssatz besonders unter Stress, bei Verunsicherung oder Schwächegefühl wieder wirksam wird.

In Situationen, in denen Ihre Lebensenergie nicht optimal fließt, ist nicht genügend innere Kraft für bewusstes Verhalten: Sie schalten dann auf den unbewussten Autopilot, Ihre alte Gewohnheit wird wieder zugelassen und diese ist verbunden mit dem destruktiven alten Glaubenssatz.

Übung zum Mentaltraining: Bessere Glaubenssätze bei anderen finden
Sie können neue Glaubenssätze finden, indem Sie anderen Menschen sehr aufmerksam zuhören, was diese glauben und annehmen. Seien Sie dabei offen und neugierig gegenüber anderen Ansichten. Überlegen Sie für sich, welche dieser Überzeugungen günstiger sein könnten als Ihre alten. Notieren Sie sich solche interessanten Denkmuster für sich selbst.

Beispiele dafür könnten sein:

  • Für jedes Problem gibt es auch eine Lösung.
  • Jeder Tag ist ein Neuanfang und eine neue Chance.
  • Alles hat seinen Sinn.
  • Das Leben will, dass ich erfolgreich bin. 
  • Ich kann aus jeder Situation etwas lernen.
  • Ich habe es verdient, vollständig gesund zu sein.
  • Ich darf so sein, wie ich bin.  
  • Ich bin okay, so wie ich bin
  • Ich bin liebenswert
  • Ich bin fähig, zu lieben.
  • Ich bin wertvoll für andere
  • Ich vertraue meiner eigenen Intelligenz
  • Ich habe ein Recht auf… (Gesundheit, Freude, Liebe, Arbeit, Schönheit, Freunde, Frieden, Glück).

Übung zum Mentaltraining: Neue Glaubenssätze formulieren
Ersetzen Sie Ihre erkannten alten, destruktiven Glaubenssätze ganz bewusst durch neue, bessere.

Beispiele für neue Formulierungen könnten sein:

  • Ich bin zu jung. >>> Jugend bedeutet Energie und Elan.
  • Ich werde nur durch Leistung anerkannt. >>> Auch ohne Leistung akzeptiere ich mich so wie ich bin.
  • Das schaffe ich nie. >>> Mir wird alles gelingen.
  • Ich bin nicht kreativ! >>> Ich bin ein schöpferisches Wesen!
  • Spaß ist unnötiger Luxus. >>> Spaß und Lachen gehören zum Leben!
  • Das ist eine Nummer zu groß für mich!">>> Ich schaffe das!
  • Das ist mir zu riskant! >>> Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Übung zum Mentaltraining: Neue Glaubenssätze bekräftigen
Des weiteren muss jetzt durch das mentale Training Ihr Unterbewusstsein mit dem neuen Denkmuster geprägt werden – bis es ein neues Glaubensmuster geworden ist und ohne Wachbewusstsein funktioniert. Verwenden Sie ganz bewusst die neuen Denkmuster zur Bekräftigung und Prägung Ihres Unterbewusstseins.

Beispielsweise sagen Sie sich täglich 7x hörbar in einer bestimmten gleichen Situation (z. B. wenn Sie im Auto zur Arbeit fahren; bevor Sie zum Rapport zum Chef gehen) Ihr neues Denkmuster auf. Dazu muss das neue Denkmuster öfter ganz bewusst bekräftigt werden.

Übung zum Mentaltraining: Denken Sie in die Zukunft
Nehmen Sie in Ihrem mentalen Training jetzt Ihre neuen Denk- und Glaubenssätze und gehen Sie in der Fantasie damit in die Zukunft. Fragen Sie sich: Was wird sich in meinem Leben verändern, wenn ich 1, 5, 10 oder 20 Jahre mit diesem neuen Glaubenssatz lebe?

Genießen Sie im Inneren die dazu auftauchenden passenden Situationen mit Bildern, Tönen oder Geräuschen und Gefühlen. Erschaffen Sie sich dabei Ihr neues Leben.

Achtung: „Viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu.“ William James

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