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Übungen zum Mentaltraining: Abschalten und Ruhe finden! (Teil 13)

Lesezeit: 2 Minuten In unserem Zeitalter wächst die Informationsflut, nimmt die Komplexität zu, treten immer mehr Turbulenzen und Veränderungen auf. Viele Menschen sind deshalb überfordert, erleben Stress, erfahren psychosomatische Erkrankungen und haben Schlafstörungen. Darunter leidet auch die Mentalkraft mit unserer Aufnahmekapazität und unserem Konzentrationsvermögen. Lesen Sie hier, wie Sie durch Abschalten und Ruhe Mentalkraft finden.

2 min Lesezeit

Übungen zum Mentaltraining: Abschalten und Ruhe finden! (Teil 13)

Lesezeit: 2 Minuten

Zur Sicherung unserer Existenz reagieren wir Menschen besonders auf drei Aspekte des Lebens: etwas Leuchtendes, Blinkendes oder sich Wiederholendes wird zuerst wahrgenommen.

  1. Farbiges und Bewegtes, damit wir etwas voneinander unterscheiden können, was sich vom Hintergrund abhebt.
  2. Bewegtes, damit das Lebendige unsere Aufmerksamkeit erfährt, weil es ergänzend oder bedrohend sein kann.
  3. Muster  bzw. Wiederholungen, damit wir uns in den Landschaften orientieren und den Weg zur Arbeit und wieder nach Hause finden; damit wir in den Gesichtsausdrücke anderer Menschen feststellen, ob der Gegenüber freundlich oder feindlich eingestellt ist.

Unser heutiges Problem besteht nun darin, dass praktisch unsere gesamte gesellschaftliche und technische Umgebung aus bunten, lärmenden, bewegten und sich permanent wiederholenden Signalen besteht. Unser realer Alltag und das virtuelle Geschehen im Fernseher und Internet ist ein einziges, sich wiederholendes Feuerwerk aus grellem Licht, schrillem Lärm, blinkenden Reklamen und schnellen Videos, sachlichen Verbotsschildern, hektischem Wechsel von Inhalten usw.

Dazu begegnen wir auf der Straße, in der Arbeit, im Fernsehen und Internet
täglich Hunderten von Menschen mit den unterschiedlichsten Gesichtsausdrücken. Per Handy sind wir ständig ansprechbar.

Unsere Aufnahmefähigkeit und damit unsere menschliche Funktionsfähigkeit muss bei diesem Umfeld sinken. Es fällt uns daher schwer, uns auf ein bestimmtes Detail
länger und geduldig zu konzentrieren. Unser Gehirn ist überfordert und nimmt nur noch die Dinge an der Oberfläche wahr. So sind wir als ganze Menschen überfordert. Wir brauchen dringend Ruhe.

Medikamente lösen diese Probleme unseres Lebens nicht. Auch unsere gesellschaftliche und technische Umgebung können wir nicht so leicht und schnell ändern.

Übung zum Mentaltraining: Abschalten und Ruhe finden!
Schalten Sie mindestens einmal in der Woche ab und halten Sie das Getümmel und Getöse dieses ungesunden Lebens an. Schalten Sie den Fernseher und das Handy aus. Lassen Sie die neue Zeitung liegen. Nehmen Sie sich Zeit – für sich in Ihrer natürliche Umgebung.

Übung zum Mentaltraining: Leben bewusst aufnehmen!
Leben heißt, sich in seiner Umgebung bewusst und konzentriert zu erfahren. Nutzen Sie diese Auszeiten, um sich selbst und unserer natürliche Umwelt in Ruhe zu erleben.
Machen Sie einen ausgedehnten Spaziergang über Wald und Wiesen oder in einem Park. Genießen Sie die Farben der Blumen und Felder, das Grün der Gräser, Bäume und Sträucher.

Streichen Sie über die raue Rinde eines Baumes oder umarmen Sie einmal einen Baum und spüren die Energien. Lauschen Sie dem Vogelgezwitscher zu und versuchen Sie die Vogelart zu erkennen. Verfolgen Sie das Treiben einer Katze oder eines Hundes. Widmen sie sich dabei den kleinen Details. Genießen Sie das warme und wohlige
Gefühl, wenn ein Hund Sie schwanzwedelnd begrüßt, Ihnen ein Fremder einfach sympathisch zulächelt oder ein geliebter Mensch Sie umarmt und streichelt.

Für ein funktionierendes und glücklicheres Leben brauchen wir und auch unser Gehirn regelmäßig kleine Auszeiten zur Entspannung und Erholung. In der Ruhe finden wir auch unsere Mentalkraft.

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