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Über den Fingerabdruck

Lesezeit: < 1 Minute Sir William James Herschel (1833–1917/18), ein britischer Kolonialbeamter in Kalkutta, Indien, hatte ein Problem: Er konnte die ihm fremden Inder auf Grund ihres Aussehens nicht unterscheiden. So kam es, dass mancher Angestellter oder Pensionsempfänger sich von Herschel doppelt ausbezahlen ließ. Dieser war über seine schlechte Bilanz unglücklich und suchte eine Lösung.

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Über den Fingerabdruck

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Das Ergebnis seiner Überlegungen war eine Mischung aus Unterschrift und Fingerabdruck. Am 28. Juli 1858 setzte Herschel zum 1. Mal seine neue Taktik ein: Er verlangte von Angestellten und auch anderen Vertragspartnern fortan neben ihrer Unterschrift einen Abdruck des Zeige- oder Mittelfingers. Schon tausende Jahre vor ihm hatten die Assyrer, Babylonier und Chinesen eine solche Signatur als persönlichen Nachweis verwendet.

Das Vergleichen der Fingerabdrücke gab Herschel tatsächlich Sicherheit. Mit der Zeit gelangte der Brite zu der Überzeugung, dass kein Abdruck dem eines anderen Menschen gleicht. Dieses Phänomen ist bis heute nicht widerlegt worden. Eine Sammlung seiner eigenen Abdrücke zeigte Herschel, dass sie sich selbst im Alter nicht veränderten. Jahrzehnte nach ihm machten sich Wissenschaftler seine Erkenntnisse für den Einsatz und Vergleich von Fingerabdrücken in der Kriminalistik zu Nutze.

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