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Typisch für den November: Nebel

Lesezeit: 2 Minuten Der Monat November wird im altdeutschen Wortschatz als Nebelung bezeichnet. Eine Beschreibung, die für die meisten der folgenden Tage sicher passend ist. Nebel verschleiert zu dieser Jahreszeit manchmal für Stunden ganze Landschaften.

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Typisch für den November: Nebel

Typisch für den November: Nebel

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Es ist November. Regen und Nebel wechseln sich ab; die Sonne hängt als trüber Fleck am Himmel. Dazu kommen noch Herbststürme und auch womöglich die ersten nassen Schneeflocken. In vorigen Jahrhunderten kamen mit dem herannahenden Winter auch noch die Wölfe in die Nähe der menschlichen Siedlungen. So bekam der November noch einen weiteren Namen: Wolfsmonat.

November, Nebel und Krimis

Viele Menschen mögen den November nicht. Sicher rührt dieses Unbehagen von der ungemütlichen Wetterlage her. Vor Wölfen muss man sich in unseren Gegenden ja kaum fürchten. Aber der Nebel ist uns oft nicht geheuer. Tatsache ist, dass er die Sicht versperrt und Geräusche verschluckt und verändert.

Unzählige Kriminal- und Horrorfilme spielen im Nebel. Denken wir nur an die unvergesslichen Klassiker von Edgar Wallace. Sie sind undenkbar ohne Nebelszenen.

Nebel und Nebelhorn

Der Name Nebel leitet sich wohl vom lateinischen Wort nebula, zu deutsch Wolke, ab. Gerät man selbst einmal in eine dicke Nebelwand, so kann man diese Bezeichnung gut verstehen. Besonders gefährlich sind solche Situationen für Autofahrer. Aber auch als Fußgänger, insbesondere als Wanderer, ist man immer wieder erstaunt wie schnell man die Orientierung verliert.

Das gilt nicht nur in unbekannten Gebieten, sondern auch für Gegenden, in denen man sich scheinbar gut auskennt. Das Nebelhorn hat seinen Namen auch nicht von ungefähr. Es dient seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Schifffahrt bei schlechter Sicht als Orientierungssignal. Damit versuchte man im dichten Nebel die Kollision mit der Küste oder anderen Schiffen zu vermeiden.

Wettermuseum und Bauernregeln

Falls Sie sich für Wetter im allgemeinen interessieren und Sie an nebelverhangenen Tagen nicht Besseres zu tun haben: Wie wäre es einmal mit einem Besuch im wahrscheinlich einzigen Wettermuseum Deutschlands in Lindenberg. Das liegt im Landkreis Oder-Spree im Land Brandenburg. Nähere Informationen zum Wettermuseum finden Sie auch im Internet.

Wem das zu weit ist, der kann sich ja mit einigen Bauernregeln zum Thema trösten. Da wäre einmal: „Wenn der Nebel fällt zu Erden, wird bald gutes Wetter werden.“ Das klingt doch freundlich. Wenn die Hochnebelfelder nach unten sinken, so bestätigen sogar Meteorologen, herrscht bald wieder sonniges Wetter.

Ganz anders als: „Steigt der Nebel nach dem Dach folgt bald Regen nach.“ Dann halten wir uns doch lieber an diese letzte Weisheit: „Fallender Nebel und Nebelregen, schönes Wetter zu machen pflegen.“

Bildnachweis: robsonphoto / stock.adobe.com

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