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Trotz Baby traurig – Wochenbettdepressionen

Lesezeit: 2 Minuten Wissen Sie, was rund 20 Prozent aller Mütter mit Brooke Shields gemeinsam haben? Diese Frauen durchlitten nach der Geburt ihres Kindes Wochenbettdepressionen. Dank der Aufklärungsarbeit der Schauspielerin ist die postpartale Depression auch in der Öffentlichkeit als ernsthafte Erkrankung akzeptiert. Betroffene Frauen brauchen neben medizinischer Hilfe sehr viel Verständnis von der Familie.

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Trotz Baby traurig – Wochenbettdepressionen

Trotz Baby traurig – Wochenbettdepressionen

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Was sind Wochenbettdepressionen?

Ungefähr 10 bis 20 Prozent der Mütter entwickeln eine Wochenbettdepression. Sie kann sich direkt nach der Geburt oder langsam im Laufe des Jahres entwickeln. Im Gegensatz zu den Stimmungsschwankungen nach der Geburt, dem Baby Blues, sind Wochenbettdepressionen lang anhaltend. Wenn die betroffenen Frauen rechtzeitig den Arzt aufsuchen und sich behandeln lassen, sind Wochenbettdepressionen in der Regel heilbar. Diese Tipps helfen beim Baby Blues.

Symptome

Dieses emotionale Tief ist nicht leicht zu erkennen. Die Auswirkungen zeigen sich bei den betroffenen Frauen mit unterschiedlicher Intensität. Mögliche Alarmzeichen sind Appetitlosigkeit, bleierne Müdigkeit, Ängste bis hin zu Panikattacken, Unsicherheit oder Minderwertigkeitsgefühle und endloseTraurigkeit. Oft zeigen die erkrankten Frauen kein Interesse für ihr Kind oder haben das Gefühl, es nicht lieben zu können. In schweren Fällen werfen die Depressionen die Betroffenen in ein dunkles, freudloses Gefühlsloch, bei dem sich auch Selbstmordgedanken einstellen können.

Ursachen

Es gibt viele Faktoren, die zu einer Wochenbettdepression führen können. Körperliche Ursachen sind eine schwere, traumatische Geburt mit entsprechenden Nachwirkungen. Auch Eisenmangel oder Schilddrüsenstörungen fördern die Entwicklung von Depressionen. Dazu kommen auch seelische Probleme, denn die Zeit mit dem Baby ist oft ganz anders als es sich die Frau während der Schwangerschaft vorgestellt hat. Die Verantwortung und der Schlafmangel sind ungewohnt und belastend, vor allem wenn die Mutter vonseiten des Partners oder der Familie keine Unterstützung erfährt.

Wochenbettdepressionen sind keine Schwäche

Nach der Geburt hat die Mutter mit dem Baby im Arm glücklich zu strahlen. An diesem Anspruch orientieren sich viele Frauen, die unter Wochenbettdepressionen leiden. Sie schämen sich und versuchen ihren Zustand zu verheimlichen. Denken Sie bitte immer daran: Es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie an dieser Krankheit leiden. So wie die wunderschöne Schauspielerin Brooke Shields kann jede Frau an einer Wochenbettdepression erkranken. Wenn Sie sich betroffen fühlen, vertrauen Sie sich unbedingt Ihrem Partner, der Hebamme oder Ihrem Arzt an.

Bildnachweis. pololia / stock.adobe.com

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