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Trockener Husten beim Kind – wie reagieren Sie am besten?

Lesezeit: 1 Minute Alle Formen des Hustens haben Gemeinsamkeiten. In diesem Artikel erfahren Sie das Wichtigste über den trockenen Husten, also ohne Auswurf. Es gibt zwei psychologische Hauptthemen, die ich Ihnen vorstelle. Denken Sie bitte daran: Jeder länger andauernde Husten sollte von einem Arzt angeschaut werden. Gute Besserung für Ihr Kind!

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Trockener Husten beim Kind – wie reagieren Sie am besten?

Trockener Husten beim Kind – wie reagieren Sie am besten?

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Versteckter Machtanspruch

In jeder Trotzphase lernt Ihr Kind ein Stück weit mehr Eigenständigkeit. Und dazu gehört das Erproben der Macht. Wenn Ihr Kind es vorzieht, diese Macht versteckt zu äußern, dann könnte sich das als wiederkehrender Husten bemerkbar machen. Ihr Kind beansprucht einen Herrschaftsbereich. Sein jetziger ist bedroht oder er ist ihm zu klein, Beispiel: Es neidet dem größeren Bruder das größere Zimmer. Wir können sagen: Husten ist ein indirektes Drohen.

Mein Tipp: Erforschen Sie die Machtstrukturen in Ihrer Familie und finden Sie heraus, welche Rolle Ihr Kind in diesem Geflecht sehr nahestehender Menschen spielt oder spielen möchte. Könnte es sein, dass es den Vater verdrängen will, der sich gern in den Vordergrund spielt? Geht es gegen den Bruder, der seiner Meinung nach vorgezogen wird? Geben Sie seinen Ansprüchen auf keinen Fall ungeprüft nach. Versuchen Sie erst einmal herauszufinden, was es im Innersten will.

Sehnsucht nach Freiheit

Der trockene Husten ist eine Reaktion auf familiären Druck, sich „doch bitteschön auf eine bestimmte Art zu benehmen“. Beispiel: Es gibt Kinder, die auf Berührung des Halses mit Husten reagieren. Da wird es deutlich: Sie hassen es, eingeengt zu werden. Das Schlimmste wäre für sie, ihre Freiheit zu verkaufen. In der Schule benehmen sie sich ganz cool und zuhause ist es für sie schon eine Zumutung, pünktlich und „artig“ am Tisch zu sitzen, wenn die Mahlzeiten an der Reihe sind

Mein Tipp: Ihr Kind wird seine Macht- und Freiheitsansprüche anpassen, wenn es herausfindet, dass Sie ihm auf die Schliche gekommen sind. Wenn Sie ihm mit Mutterwitz und Verhandlungsgeschick begegnen, dann wird es Respekt haben. Ansonsten müssen Sie damit rechnen, dass es mit Ihnen „Schlitten fährt“. Im schlimmsten Falle würden Sie als Hausmütterchen verspottet, wenn Sie gutgläubig oder naiv handeln. Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen mit Ihrem kleinen Freigeist.

Bildnachweis: Stephanie Frey / stock.adobe.com

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