Lebensberatung Praxistipps

Trennung und Scheidung: Aus Sicht der Kinder

Lesezeit: < 1 Minute Die Kinder leiden, wenn sich die Eltern mit dem Gedanken tragen, sich zu trennen oder sich bereits getrennt haben. Es lässt sich nicht vermeiden, dass die Kinder den Streit zwischen den Eltern mitbekommen. Auch wenn diese oft meinen, es vor den Kindern verheimlichen zu können. Kinder sind viel hellhöriger und sensibler, als Erwachsene es vermuten.

< 1 min Lesezeit
Trennung und Scheidung: Aus Sicht der Kinder

Trennung und Scheidung: Aus Sicht der Kinder

Lesezeit: < 1 Minute

Eine Trennung passiert in der Regel nicht von heute auf morgen, sondern ist das Resultat eines schrittweisen „Auseinanderlebens“. In genau diesem Zeitraum verändert sich das einst harmonische Familienleben aus Kindersicht extrem. Geliebte Gewohnheiten werden aufgegeben, die Eltern gehen ja innerlich schon getrennte Wege. Spannungen und Kontroversen werden vor den Kindern zu verheimlichen versucht.

Aber: Kinder haben äußerst feine „Antennen“. Sie erspüren Zusammenhänge, über die sie allerdings nicht sprechen können. Weil sie es nicht einordnen können.

Kinder sehen, dass die Eltern keine Zärtlichkeiten mehr austauschen.

Kinder sehen, dass die Eltern sich aus dem Weg gehen.

Kinder hören, dass der Umgangston in Gesprächen zwischen Mama und Papa „unfreundlicher“ wird.

Kinder bemerken die häufigeren, zum Teil lautstarken Streitereien zwischen den Eltern.

Kinder bemerken „Heimlichtuereien“.

Kinder bemerken Traurigkeit und Verzweiflung der Eltern.

Kinder spüren, dass Sie von den Eltern „vereinnahmt“ werden.

Kinder stellen Fragen und erhalten zunehmend ausweichende Antworten.

Wie verhalten sich Eltern richtig? Wichtig ist, dass Sie Ihre Kinder aus Konflikten und Auseinandersetzungen heraushalten. Sprechen Sie möglichst selten negativ von Ihrem Ex-Partner. Idealerweise sind die Kinder bei Diskussionen und Auseinandersetzungen erst gar nicht anwesend.

Kindern geht es gut, wenn die Eltern gut miteinander auskommen.
Und das gilt sowohl für getrennte als auch verheiratete Eltern.

Bildnachweis: antic / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: