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Trauerbegleiter: Achtsamkeit untersützt die Trauerbewältigung

Achtsamkeit – und damit raus aus dem Dilemma der Lethargie von Traurigkeit. Es ist auch keine Eile mehr geboten und Ungeduld streichen Sie aus Ihrem Empfindungsvermögen. Auch das Ärgern wird für Sie überflüssig. Es ist einfach so, wie es jetzt ist; völlig wertfrei betrachtet.

Trauerbegleiter: Achtsamkeit untersützt die Trauerbewältigung

Der einfachste Einstieg zu Ihrer Achtsamkeit ist Ihr Atem; morgens schon beim Erwachen. Nehmen Sie bewusst Ihre Atemzüge wahr. Wenn Sie anschließend vom Liegen zum Sitzen, danach zum Stehen und dann zum Gehen kommen, konzentrieren Sie sich auf die Änderungen Ihrer jeweiligen Haltung.

Wie kann man gegenwärtig sein im Laufe eines Tages?
Wählen Sie ein Geräusch aus, dass Sie für sich persönlich als "Zeichen der Achtsamkeit" für wert erachten. Konzentrieren Sie sich darauf – hören Sie wirklich hin, denn dann sind Sie gegenwärtig. Welche Geräusche eignen sich beispielsweise dafür? Wind, Regentropfen – die an Ihr Fenster klopfen, ein Lachen, zwitschernde Vögel im Morgengrauen, ein vorbeifahrender Zug usw.

Üben Sie Achtsamkeit
Während des Tages kehren Sie immer mal wieder bewusst zu Ihrem Atem zurück. Wenn Sie essen oder trinken, nehmen Sie sich eine Minute Zeit und atmen Sie. Bevor Sie essen, schauen Sie sich Ihr Essen erst einmal an und lassen Sie vor Ihrem geistigen Auge folgende Phasen der Entstehung und Zubereitung Ihres Essens vorbei ziehen: Was hat das Wachsen genährt? Spüren Sie die Sonne, den Regen, die Erde, den Bauern, den Lastwagenfahrer in Ihrem Essen? Riechen Sie Ihr Essen, schmecken Sie es, kauen Sie langsam und schlucken es bewusst. Dann werden Sie für Ihr Essen dankbar dafür sein und es nicht nur runter schlingen.

Während Sie gehen, halten Sie einen Moment inne und spüren Sie Ihre Haltung; spüren Sie die Luft in Ihrem Gesicht. Spüren Sie den Kontakt der Füße am Boden. Sind Sie jetzt noch in Eile? Werden Sie sich im Laufe des Tages der Anspannungen in Ihrem Körper bewusst. Beobachten Sie, ob Sie da hinein atmen können und mit dem Ausatmen überflüssige Spannungen loslassen können. Gibt es angesammelte Spannung irgendwo im Körper? Zum Beispiel im Nacken, in den Schultern, im Magen, im Kieferbereich? Wenn möglich, strecken und recken Sie sich oder machen einmal am Tag Yoga.

Mehr Achtsamkeit im Alltag
Wenn Sie in einem Stau stehen oder an der Haltestelle im strömenden Regen warten müssen, kann man sich darüber ärgern oder Sie nutzen die Zeit, indem Sie bewusst Ihre Gedanken zum Atmen hinlenken. Bringen Sie Aufmerksamkeit zum Heben und Senken der Bauchdecke. Fühlen Sie sich jetzt noch ungeduldig? Wenn Sie sprechen, können Sie dann das Gewünschte sagen, ohne zu übertreiben oder herunterzuspielen? Können Sie bemerken, wie sich Ihr Körper und Ihr Geist anfühlen; wie Ihre Stimme klingt? Können sie zuhören, ohne Zustimmung oder Ablehnung und ohne zu planen, was Sie als nächstes sagen wollen, wenn Sie an der Reihe sind?

Bringen Sie Aufmerksamkeit zu jeder Aktivität
Das fängt mit dem Zähne putzen an, erst Recht aber bei der Verrichtung verantwortlicher Aufgabenstellungen mit eventuell großen Auswirkungen für andere. Bevor Sie schlafen gehen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und bringen Ihre Aufmerksamkeit zu Ihrem Atem. Gute Nacht!

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