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Training auf dem Laufband – Steigern Sie Ihre Laufgeschwindigkeit

Lesezeit: 3 Minuten Es ist kalt draußen. Der Wind pfeift, Regen und Schnee peitschen über das Land. Verständlich, dass in Herbst und Winter die Motivation sinkt, die eigenen vier Wände zu verlassen. Wenn Sie dennoch auf Ihr regelmäßiges Lauftraining nicht verzichten wollen, ist ein Laufband eine echte Alternative.

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Training auf dem Laufband – Steigern Sie Ihre Laufgeschwindigkeit

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Beim Laufband gibt es keine Ausreden mehr
Mit einem Laufband kann man witterungsunabhängig und jederzeit zu Hause trainieren. Wind und Wetter spielen keine Rolle mehr und Ausreden, aufgrund des schlechten Wetters auf das Laufen zu verzichten, zählen nicht. Trocken und wohl temperiert lässt sich zu Hause angenehm trainieren.

Mit einem Laufband lassen sich Belastungen und Laufgeschwindigkeit bestens regulieren. Der Neigungswinkel lässt sich bei den Geräten verstellen, sodass eine gewünschte Steigung ganz einfach eingestellt werden kann. Die Geschwindigkeit kann ebenfalls per Knopfdruck verlangsamt oder gesteigert werden.

Geschwindigkeit oder Steigung – Individuelle Anpassung an die Bedürfnisse des Läufers
Mit einem Laufband können Sie abwechslungsreich und kontrolliert trainieren. Neben dem Laufen in einer konstanten Geschwindigkeit (Grundlagenausdauer), kann man auch ein vorgegebenes Intervalltraining absolvieren und somit relativ schnell seine Laufgeschwindigkeit verbessern. Die Geräte bieten vielseitige Möglichkeiten, die der Nutzer individuell für sich wählen und einstellen kann.

Laufbänder sind gut gedämpft und machen das Laufen deshalb angenehmer und gesünder als auf dem harten Asphalt. Die Gelenke werden entlastet. Besonders für schwere Läufer ist dies ein wichtiger Faktor. Vergessen ist auch die Suche nach einer geeigneten Laufstrecke. Bei den meisten Läufern befindet sich die bevorzugte Route nicht direkt vor der Haustür – lange Anfahrtswege und großer Zeitaufwand sind die Folge.

Außerdem haben Anfänger zu Beginn ihres Trainings häufig Schwierigkeiten damit, die geeignete Distanz für sich festzulegen. Auf dem Laufband haben Sie einen genauen Überblick über die absolvierten Kilometer und können bei auftretenden Problemen (Erschöpfung, Verletzung) jederzeit aussteigen, ohne den langen Heimweg noch vor sich zu haben.

Laufkomfort steigern, Verletzungsrisiko minimieren
Beim Kauf eines Laufbandes sollten einige Kriterien unbedingt beachtet werden. Das Gerät sollte über einen ausreichend starken Motor verfügen. Dann läuft das Band ruhig und gleichmäßig. Wichtig ist, dass man auf die Geräusche achtet, die das Laufband verursacht. Gerade bei längerem Training ist ein leises Band sehr viel angenehmer.

Natürlich gilt auch für das Laufband, ein mögliches Verletzungsrisiko zu minimieren. Entscheidend dafür ist unter anderem die Größe der Lauffläche. Je größer die Lauffläche ist, desto kleiner ist die Chance, durch einen Fehltritt zu stürzen und sich zu verletzen. Der Laufkomfort und die Sicherheit beim Laufen werden deutlich angehoben.

Des Weiteren sollten Sie immer darauf achten, dass das Fitnessgerät leicht zu bedienen ist. Meist erfolgt die Steuerung über ein Display, über welches Sie Neigungswinkel und Geschwindigkeit manuell verstellen oder ein fertiges Trainingsprogramme auswählen können.

Im Gegensatz zum Laufen in der Natur, können Sie Ihr Training auf dem Laufband einfacher kontrollieren. So können Sie bei jedem Training die exakte Laufgeschwindigkeit eingeben und laufen nicht einfach nach Gefühl. Nutzen Sie die Winterzeit doch mal dafür, Ihre Laufgeschwindigkeit zu verbessern. Das Laufband bietet die ideale Voraussetzung dafür.

Trainingsplan: "Die eigene Laufgeschwindigkeit verbessern"
Voraussetzung für diesen Trainingsplan ist, dass Sie bei moderatem Tempo mindestens eine halbe Stunde lockeren Dauerlauf durchhalten. Ziel ist es, Ihre Laufgeschwindigkeit innerhalb von 10 Wochen beispielsweise von 8 km/h auf 10 km/h zu steigern. Bei einem Intervalltraining wechseln Sie zwischen langsamem und schnellem Tempo und erhöhen wöchentlich die Phasen, in denen Sie schneller laufen.

Drei Einheiten stehen pro Woche auf dem Programm. Die Pausen zwischen dem Training sollten etwa 48 Stunden betragen.

1. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 20 Minuten Lauf. Im Wechsel: 1 Minute bei 8 km/h, 1 Minute bei 10 km/h.

2. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 21 Minuten Lauf. Im Wechsel: 2 Minuten bei 8 km/h, 1,5 Minuten bei 10 km/h.

3. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 24 Minuten Lauf. Im Wechsel: 2 Minuten bei 8 km/h, 2 Minuten bei 10 km/h.

4. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 25 Minuten Lauf. Im Wechsel: 2 Minuten bei 8 km/h, 3 Minuten bei 10 km/h.

5. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 24 Minuten. Im Wechsel: 2 Minuten bei 8 km/h, 4 Minute bei 10 km/h.

6. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 28 Minuten. Im Wechsel: 2 Minuten bei 8 km/h, 5 Minuten bei 10 km/h.

7. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 30 Minuten. Im Wechsel. 3 Minuten bei 8 km/h, 7 Minuten bei 10 km/h.

8. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 22 Minuten. Im Wechsel: 1 Minute bei 8 km/h, 10 Minuten bei 10 km/h.

9. Woche Trainingsplan
Pensum: 3 x 34 Minuten. Im Wechsel: 2 Minuten bei 8 km/h, 15 Minuten bei 10 km/h.

10. Woche Trainingsplan
Pensum 3 x 30 Minuten.
1. Lauf: 10 Minuten bei 8 km/h, 20 Minuten bei 10 km/h;
2. Lauf: 30 Minuten bei 8 km/h;
3. Lauf: 30 Minuten bei 10 km/h – Ziel erreicht!

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