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Top 5 der Öle, die Ihre Haut am besten pflegen

Lesezeit: 3 Minuten Öle sind in der Hautpflege wieder im Kommen. Ob Naturkosmetikfan oder nicht, natürliche Öle wirken zu gut, um diesen Trend zu ignorieren. Sie spenden Feuchtigkeit, Vitamine und Mineralstoffe für die Haut und duften nebenbei auch noch wunderbar. Lesen Sie hier von den fünf besten Ölen, mit denen Sie Ihre Haut verwöhnen können.

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Top 5 der Öle, die Ihre Haut am besten pflegen

Top 5 der Öle, die Ihre Haut am besten pflegen

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Naturkosmetik liegt seit Jahren im Trend, findet aber auch Kritiker – zum Beispiel wenn es um reizarme Kosmetik geht. Natürliche Pflanzenöle können aber sogar beide Lager begeistern. Die aus Kernen der Pflanzen gepressten Öle enthalten keine reizenden Stoffe, wie zum Beispiel ätherische Öle es tun. Gleichzeitig enthalten die Öle verschiedenste Pflegestoffe, die viele Hautprobleme gleichzeitig angehen.

1. Arganöl

Arganöl wird – wie viele andere Öle auch – bereits seit geraumer Zeit zur Körperpflege genutzt. Auch im Essen wird es gerne genutzt, allerdings steht das deutlich billigere Olivenöl dem Arganöl dort nicht nach.

In der Körperpflege aber kann Arganöl auftrumpfen. Dabei eignet es sich alleine deswegen am ehesten für das Gesicht, weil es ein recht teures Öl ist. Zudem ist Arganöl ein hervorragendes Anti-Aging-Öl. Es enthält zwei Tocopherole, also Varianten des Vitamins E, die antioxidativ wirken und damit Hautschädigungen durch Sonne oder andere Faktoren eindämmen können.

In Marokko, wo Arganöl angebaut wird, wird es seit langem für eine bessere Wundheilung verwendet. Das liegt an einem besonderen Stoff, der Zellwachstum und Zellerneuerung fördert. Zusätzlich ist das Öl entzündungshemmend und antibakteriell.

Damit eignet sich das teure Öl besonders gut für Menschen mit Akne. Es spendet Feuchtigkeit, trocknet die Haut also nicht aus. Durch die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften hilft es, Pickel zu vermeiden und besser abheilen zu lassen. Seine Fähigkeiten bei der Wundheilung helfen beim Abheilen von Aknenarben.

Auch andere Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sprechen häufig gut auf das Öl an. Aber auch kerngesunde Menschen profitieren von der Wirkung. Das Öl bremst das Entstehen von Falten und sorgt für pralle Haut.

2. Mandelöl

Mandelöl erlebt einen zunehmenden Boom in letzter Zeit. Lange Zeit galten besonders exotische Öle als interessant, aber inzwischen wird sich auch wieder zunehmend auf unterschätzte, heimische Öle konzentriert. Eins davon ist Mandelöl, denn Mandeln sind nicht nur zum Essen gut geeignet.

Mandelöl findet sich inzwischen in vielen Badezusätzen, und das zu Recht. Es pflegt sogar sehr trockene, schuppige Haut wieder weich und kann in Kombination mit dem warmen Wasser gut aufgenommen werden. Da es sehr gut verträglich ist, eignet es sich auch für Hautprobleme, wie kleinere Verletzungen oder Hauterkrankungen.

Das Öl ist zusätzlich nicht komedogen, verstopft die Poren also nicht. So können keine Mitesser entstehen. Da auch unreine Haut manchmal einfach nur zu trocken ist, eignet sich das Öl hier hervorragend als gelegentlicher Nachtcremeersatz.

Die Fettsäuren im Mandelöl sind denen der Haut sehr ähnlich, daher die gute Verträglichkeit. Durch die Beschaffenheit der enthaltenen Ölsäure kann das Öl zudem tief in die Haut eindringen. Zusätzlich enthält Mandelöl noch Palmitinsäure und Linolsäure, die für die Hautbarriere notwendige Bestandteile enthalten.

Ebenfalls enthalten ist Vitamin E, das die Zellen vor der Alterung schützt sowie einige Mineralien, die den Hautstoffwechsel begünstigen. In geringem Maße schützt Mandelöl sogar vor UV-Strahlung, weil es Schädigungen der Struktur der Zellen verhindert.

3. Nachtkerzenöl

Nachtkerzenöl ist eines der Öle, zu denen sich viele Menschen erst einmal keine Pflanze vorstellen können. Die Nachtkerze ist eine hochwachsende Blume mit vorwiegend gelben Blüten. Das Öl wird aus den Samen gewonnen, die sehr klein sind. Das Gewinnen des Öls ist daher mit einigen Arbeitsschritten verbunden.

Die Arbeit ist es aber wert, denn das Öl ist als Hautpflegemittel zu Recht sehr beliebt. Wie die anderen Öle eignet es sich sehr gut zur Pflege von geschädigter Haut. Nachtkerzenöl enthält viele Omega-6-Fettsäuren, die den Fettstoffwechsel der Haut regulieren. Zusammen mit der enthaltenen Feuchtigkeit und der hautberuhigenden Wirkung eignet sich Nachtkerzenöl daher sehr gut als Begleitbehandlung für Aknepatienten.

Generell eignet sich das Öl fast noch besser als andere Öle, um Juckreiz zu bekämpfen. Die enthaltenen Omega-6-Fettsäuren beruhigen die Haut und wirken entzündungshemmend. Dadurch ist das Öl gut geeignet, um beispielsweise im Winter juckende, trockene Haut zu pflegen.

4. Granatapfelöl

Granatapfelöl wird auch manchmal als Granatapfelkernöl bezeichnet, weil es – wie auch Nachtkerzenöl – aus den Kernen gewonnen wird. Die Stärke von Granatapfelöl ist seine Punicinsäure, die stark antioxidativ wirkt. Es verhindert einen zu starken Kollagenabbau und beugt damit Falten und Hautalterung vor.

Weiterhin unterstützt das Öl auch die Regeneration der Haut und ist wirksam gegen Entzündungen. Das Granatapfelöl bietet also alles, um eine schöne, gesunde Haut zu haben. Da das Öl recht langsam einzieht, ist es allerdings hilfreich, es entweder mit Wasser zu emulgieren oder sich abends etwas mehr Zeit zu lassen.

5. Kokosöl

Kokosöl wird zu den natürlichen Ölen gezählt. Das bezieht sich darauf, dass der Mensch Kokosöl auch vor der Erfindung entsprechender Maschinen zu sich nehmen konnte. Öle kleiner Samen hingegen konnten zuvor nicht gepresst und daher nicht in größeren Mengen aufgenommen werden.

Kokosöl ist eines der absoluten Allroundtalente. Das Öl lässt sich als Deoersatz, Hautcreme, zum Abschminken und als Haarkur nutzen. Besonders zur Hautpflege eignet es sich sehr gut, denn das Öl wirkt antibakteriell, antiviral und antimykotisch (gegen Pilze).

Damit eignet es sich auch zur Behandlung von Hautproblemen. Allerdings gilt das Öl als komedogen und sollte daher bei zu Mitessern und Unreinheiten neigender Haut erst getestet werden. Eine Möglichkeit ist es, das Öl großzügig aufzutragen und das überschüssige Öl nach einiger Zeit abzutupfen. Im Endeffekt eignet sich Kokosöl besonders gut für trockene Haut und ist auch als Badezusatz sehr gut geeignet.

Bildnachweis: dima_sidelnikov / stock.adobe.com

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