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Top 10 der unterschätzten Speisefische: Maräne bis Sprotte (Teil 2)

Lesezeit: 2 Minuten Wer gute Speisfische sucht, der muss nicht gleich zur Luxusklasse greifen. Für oft die Hälfte des Geldes oder sogar noch weniger gibt es schmackhafte Alternativen. Hier sind Platz 4-7 unserer Top 10 der unterschätzten Speisefische, darunter ein Klassiker und drei Überraschungen.

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Top 10 der unterschätzten Speisefische: Maräne bis Sprotte (Teil 2)

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Platz 4 der unterschätzten Speisefische: Die Große Maräne
Die Süßwasserfahne der unterschätzten Speisefische hält die Große Maräne (Coregonus nasus und Coregonus lavaretus) hoch, und zwar vollkommen zu Recht. Selbst eingefleischte Meeresfischesser lassen sich von einem gegrillten Exemplar (ja, geht wunderbar, auch und gerade über Holzkohle!) überzeugen.

Maräne ist der in Norddeutschland gebräuchliche Name, andernorts kennt man sie als Renke oder Felchen. Sie besitzt ein sehr wohlschmeckendes, feines weißes Fleisch und ist auch noch reich an Omega-3-Fettsäuren. Die Grätenausstattung ist moderat und auch preislich macht die Maräne eine gute, sprich günstige Figur. Das ist mehr als genug, um es in die erste Hälfte der Top 10 zu schaffen.

Platz 5 der unterschätzten Speisefische: Die Goldstriemenbrasse
Aha… nie gehört. Mag sein, aber vielleicht schon einmal gesehen. Die Goldstriemenbrasse (Sarpa salpa) alias Goldstrieme, Gelbstrieme oder Ulvenfresser gehört zu den Meerbrassen. Wo Mittelmeerfisch im Angebot ist, ist häufig auch die Goldstriemenbrasse zu finden.

Die silberfarbenen Speisefische sind auf Anhieb an ihren zahlreichen goldgelben Längsstreifen zu erkennen. Das weißgraue Fleisch schmeckt intensiv nach Meer und ist mit einer akzeptablen Anzahl Gräten gut essbar. Es muss nicht immer Goldbrasse bzw. Dorade sein!

Alternative: Marmorbrasse (Pagellus mormyrus), silbergrau mit zahlreichen charakteristischen dunklen Querstreifen, neutraler im Geschmack als die Goldstriemenbrasse. 

Platz 6 der unterschätzten Speisefische: Die Makrele
Eigentlich eine alte Bekannte unter den heimischen Speisefischen und so gut wie in jeder Frischfischauslage zu finden – leider auch so gut wie immer nicht frisch genug. Denn hier liegt die Crux bei diesem preislich sehr günstigen Fisch, der auch noch über wenige, kräftige Gräten verfügt. Denn die Makrele (Scomber scombrus) ist sehr fetthaltig (rund 12 %) und reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren.

Nicht mehr fangfrische Tiere nehmen daher, selbst bei ausreichender Kühlung, sehr schnell einen tranigen Geschmack an, der penetrant wird und den Genuss des gut schmeckenden Fisches schnell trübt. Ist die Makrele aber richtig frisch, so heißt es zuschlagen, denn vor allem gegrillt ist der Fisch vorzüglich. 

Platz 7 der unterschätzten Speisefische: Die Sprotte
Was, ein Räucherfisch in den Top 10 der unterschätzten Speisefische? Nein, nein, doch nicht geräuchert (ist zwar auch gut), sondern frisch! Wenn man frische Sprotten (Sprattus sprattus) bekommt. Denn es werden häufiger mehr oder weniger frische Sardellen und Sardinen aus dem Mittelmeer angeboten als fangfrische Sprotten aus der Nord- oder Ostsee, die voll davon ist. Man verarbeitet Sprotten lieber zu Fischmehl. Dabei schmecken frittierte frische Sprotten wunderbar.

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