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Tipps zur Erziehung: Montessori-Pädagogik

Lesezeit: 2 Minuten Manchen Kindern fällt es ziemlich leicht, Dinge zu lernen. Andere hingegen tun sich etwas schwer damit. Aber ganz egal, welches Lernverhalten ein Kind an den Tag legt, mit den Übungen und Anwendungen aus dem Montessori-Bereich können Kinder immer positiv unterstützt werden. Zu verdanken ist diese Form der Pädagogik Maria Montessori. Sie entwickelte vor einigen Jahren dieses fantastische System.

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Tipps zur Erziehung: Montessori-Pädagogik

Tipps zur Erziehung: Montessori-Pädagogik

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Die Förderung nach Maria Montessori ist eigentlich sehr einfach. Dennoch gibt es bestimmte Grundregeln, die beachtet werden sollten. Diese Pädagogik setzt darauf, dass die Kinder frei entscheiden können, womit sie sich just in diesem Moment beschäftigen oder was sie spielen wollen.

Der Impuls der Beschäftigung geht also nicht vom Lehrer, Erzieher oder den Eltern aus. Nur die Kinder entscheiden allein. Um Montessori wirklich effektiv praktizieren zu können, muss entsprechendes Material vorhanden sein. Zudem muss ein großer Zeitfaktor eingeplant werden. Schließlich lernt jedes Kind auf eine ganz unterschiedliche Art und Weise.

Das Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“, muss immer im Vordergrund stehen. Auch bei den verwendeten Spielsachen. Diese können unter anderem auch in speziellen Shops im Internet bestellt werden. Zudem können hier auch unterschiedliche Vorlagen für Übungen heruntergeladen werden. Diese werden in der Regel auch kostenlos angeboten. Es gibt aber auch die Option, einige Übungen aus dem Bereich Montessori, ganz einfach zu Hause durchführen zu können.

Der geheimnisvolle Beutel

Dieses Spiel eignet sich für Kinder ab zweieinhalb Jahren und schult den Tastsinn. Aber auch die Sprachförderung kann auf diese Weise verbessert werden. Für dieses Spiel benötigt man einen kleinen Stoffbeutel und verschiedene Materialien, die beispielsweise rund, eckig, spitz oder auch hart sind.

Vorzugsweise sollten Murmeln, Watte, Steine oder auch Würfel verwendet werden. Mit verbundenen Augen muss das Kind nun in den Beutel greifen und sich ein Objekt suchen. Anschließend muss das Kind sagen, worum es sich dabei handelt. Liegt es richtig, kann es den Gegenstand aus dem Beutel holen und betrachten.

Das Geschmacksmemory

Dieses Spiel sollte mit Kindern ab vier Jahren durchgeführt werden. Hier kommt es vor allem auf den Geschmackssinn an. Als Materialen benötigen Sie acht kleine Fläschchen mit Pipetten. Alternativ können auch Gläser und ein kleiner Löffel verwendet werden. Weiterhin braucht man ein Glas Wasser und Küchentücher.

In je zwei Fläschchen oder Gläser wird nun Wasser mit Salz, Zitronensaft, Bittersalz und Wasser mit Zucker gefüllt. Um die Paare bei den Fläschchen oder Gläsern zu erkennen, sollte diese mit einem farbigen Klebepunkt markiert werden. Nun bekommt das Kind einen Tropfen einer Lösung auf die Zunge und muss schmecken.

Anschließend wird ein Schluck Wasser zum Neutralisieren getrunken. Ziel des Spieles ist es nun, das passende Gegenstück zu finden. Das gleiche Spiel kann auch als Riechmemory gespielt werden. Hier müssen nur sehr geruchsintensive Materialen wie Zimt oder Nelken verwendet werden.

Bildnachweis: Kot63 / stock.adobe.com

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