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Tipps und Tricks für eine schmerzfreie Epilation

Lesezeit: 3 Minuten Weiche, glatte Beine sind für viele Frauen ein Muss. Ebenso viele Frauen möchten auf das tägliche Rasieren verzichten und wählen eine dauerhaftere Methode der Haarentfernung. Epilieren ist nicht nur preiswert, sondern auch einfach und risikoarm. Was es zum epilieren zu wissen gibt und wie Sie eine schmerzfreie Epilation hinkriegen, erfahren Sie hier.

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Tipps und Tricks für eine schmerzfreie Epilation

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Bei der Epilation werden die Haare durch rotierende Pinzetten im Epilierer ausgerissen. Das Haar wird so mit Wurzel entfernt und braucht zwei bis vier Wochen, bis es wieder nachwächst. Eine schmerzfreie Epilation ist also nicht selbstverständlich.

Der Vorgang des Haarausreißens ist jedoch am Anfang schmerzhaft. Wer besonders schmerzempfindlich ist, wird mit Epilieren wohlmöglich nicht besonders glücklich. Gerade beim ersten Mal ziept es ganz gewaltig, da alle Haare vorhanden sind und ausgerissen werden müssen. Danach wachsen die Haare unterschiedlich schnell nach, weshalb bei den darauf folgenden Malen jeweils weniger Haare auf einmal erwischt werden und es so weniger weh tut.

Hilfreich ist es, vor der ersten Epilation die betreffende Körperpartie zu wachsen. Das ist zwar ebenfalls schmerzhaft, professionelle Kosmetikerinnen minimieren den Schmerz jedoch. Zudem dauert eine Heißwachsbehandlung deutlich kürzer als ein erstes Epilieren. Danach wachsen die Haare unterschiedlich schnell nach, sodass beim ersten Epilieren dann weniger Haare gleichzeitig vorhanden sind, die ausgezupft werden müssen.

Gute Vorbereitung hilft

Anders als Rasieren erfordert Epilieren eine gewisse Vorbereitung. Wer mal eben schnell die Beine epilieren und danach im Sommerkleid zum Grillen gehen möchte, kann hässliche Überraschungen erleben.

Hilfreich ist ein Peeling am Tag zuvor. So werden Hautschüppchen entfernt und feine Härchen gelangen an die Hautoberfläche, wo der Epilierer sie erfassen kann. Für ein solches Peeling eignet sich ein Peelinghandschuh oder ein herkömmliches, möglichst feines Peeling aus dem Drogeriemarkt.

Auch sollten die Haare die richtige Länge haben. Um die fünf Millimeter ermöglichen es dem Epilierer, die Haare noch zu erfassen, verhindert aber übermäßiges Ziepen. Desweiteren sollte natürlich der Epilierer geladen sein. Einige Geräte epilieren auch dann, wenn sie am Ladekabel hängen. Andere sind auch für den Gebrauch unter Wasser konzipiert und funktionieren aus Sicherheitsgründen nur, wenn sie vom Ladekabel getrennt sind.

So gelingt eine schmerzfreie Epilation

Bevor es an das Epilieren selbst geht, hilft es, eine warme Dusche zu nehmen oder die betreffende Körperpartie mit einem warmen Tuch abzuwischen, um die Poren zu öffnen. Dadurch lassen sich die Haare leichter entfernen. Es gibt auch spezielle Tücher, die Hautfett entfernen und so die Epilation effizienter gestalten und die Haut zusätzlich kühlen.

Auch Modelle, die wasserdicht sind, können sich lohnen. Eine Epilation unter Wasser kann den Schmerz ein wenig dämpfen. Zudem stellen sich die Haare im Wasser auf und der Epilierer kann sie so leichter erreichen.

Wer besonders schmerzempfindlich ist, aber nicht auf Epilieren verzichten möchte, kann eine Schmerzsalbe aus der Apotheke kaufen, die die Haut oberflächlich betäubt. Eine natürlichere Alternative ist eine Kältekompresse, mit der die Haut vorher um die dreißig Sekunden gekühlt wird. Das wirkt auch Irritationen und Schwellungen entgegen.

Um möglichst effizient und schonend zu epilieren, sollte man gegen die Haarwuchsrichtung epilieren und die Haut mit der freien Hand straff halten. Wer mehrere Male über eine Stelle fahren muss, um alle Härchen zu erwischen, sollte auf seine Haut Acht geben. Reagiert diese gereizt, ist es empfehlenswert, den Rest der Epilation auf den nächsten Tag zu verlegen.

Nachsorge: Das bewahrt Sie vor haarigen Problemen

Da nur die Haare durch das Epilieren ausgezupft werden, ist Epilieren relativ sanft zur Haut. Dennoch können gerade zu Beginn beim Epilieren Hautreizungen auftreten. Um diese so gering wie möglich zu halten, hilft es, die Haut nach dem Epilieren zu kühlen. Auch das Eincremen mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitslotion (zum Beispiel mit Aloe Vera) hilft. Gut geeignet ist auch After Sun-Lotion, die einen kühlenden und beruhigenden Effekt hat.

Zwischen dem Epilieren ist es zudem hilfreich, immer mal wieder ein Peeling anzuwenden. So wird verhindert, dass Haare einwachsen. Bevor nach dem Epilieren jedoch ein Peeling benutzt wird, sollte man zwei bis drei Tage warten, um die Haut nicht zu sehr zu belasten.

Haarentfernung im Kostenvergleich

Epilieren scheint zuerst einmal eine teure Methode der Haarentfernung zu sein. Tatsächlich aber ist es auf lange Sicht die preiswerteste Methode. Damenrasierer kosten meistens um die 10€ und brauchen mindestens einmal im Monat neue Klingen. Heißwachs kostet ebenfalls circa 5€ und reicht für zwei Anwendungen, also einen Monat.

Ein Epilierer, der in der Anschaffung 40€ kostet, sollte jedoch um die zwei Jahre halten. Er kostet somit im Monat unter zwei Euro und ist preiswerter als Rasieren, Wachsen oder professionelle Haarentfernung.

Bildnachweis: Robert Przybysz / stock.adobe.com

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