Homöopathie Praxistipps

Tierhomöopathie mit Tierpsychologie kombinieren

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Tierhomöopathie und Tierpsychologie kombiniert werden, kann für das Tier leichter ein passendes homöopathisches Mittel ausgewählt werden. Andernfalls kann es passieren, dass das natürliche Verhalten nicht angemessen in die Mittelwahl einfließt. Hierzu sind Kenntnisse der Tierpsychologie hilfreich.

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Tierhomöopathie mit Tierpsychologie kombinieren

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Tierpsychologie hilft, normales Verhalten zu erkennen

Die Tierhomöopathie bietet gerade bei psychischen Problemen von Tieren eine Möglichkeit Angst, Aggression oder Depressionen auszugleichen.

Um die Tierhomöopathie noch sinnvoller einsetzen zu können, ist es sehr wichtig, das natürliche Verhalten von Hunden, Katzen und Pferden in die Mittelfindung einzubeziehen. Dazu sind Kenntnisse der Tierpsychologie oft sehr wichtig.

Die Tierhomöopathie ohne Einbezug der Tierpsychologie anzuwenden ist schwieriger, weil dabei natürliches Tier-Verhalten manchmal nicht erkannt wird, wodurch die Auswahl eines passenden Mittels erheblich schwieriger sein kann, weil ein natürliches Verhalten ein Symptom liefern könnte, das eigentlich keines ist.

Beispiel für den Einsatz eines Tierpsychologen

Ein Beispiel dazu erklärt vielleicht, warum es so wichtig ist: Unsauberkeit bei Katzen kann durch Unsicherheit (Angst um das Revier oder Stress mit einer anderen Katze) entstehen, aber auch weil die örtlichen Gegebenheiten des Katzenklos nicht passen oder vielleicht das Futter direkt beim Klo steht.

Dies führt dazu, dass die Katze, selbst wenn sie mit homöopathischen Mitteln behandelt wird, diesen Umstand (Futter beim Klo) immer noch nicht akzeptieren kann, weil es einfach nicht in ihr natürliches Verhalten passt, die Notdurft neben dem Futter zu verrichten. So kann das Mittel somit nicht helfen.

Durch eine tierpsychologische Beratung können äußere, nicht stimmende Umstände und Ängste durch Desensibilisierung behoben werden. Bei Unsauberkeit von Katzen durch Angst hilft ein homöopathisches Mittel, dem Tier schneller wieder Sicherheit zu gewinnen, wenn alle arttypischen Verhaltensmuster einbezogen und verbessert wurden. Mittel wie z. B. Ignatia oder Staphisagria bei Unsauberkeit unterstützen dann dort, wo keine äußeren Umstände der Auslöser sein können.

Deshalb sollte immer versucht werden, das Tierverhalten zuerst mit artgerechtem Verhalten abzugleichen und erst dann homöopathische Mittel auszuwählen.

Bildnachweis: DWP / stock.adobe.com

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