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Telefonieren beim Hundespaziergang: Muss das sein?

Lesezeit: 2 Minuten Gibt es etwas Schöneres, als die täglichen kleinen Fluchten, zu denen uns unsere Vierbeiner nach draußen entführen? Wer das Glück hat, seine Hundespaziergänge nicht als Spießrutenlauf zu absolvieren, sondern in freier Natur, im Wald oder über Wiesen und Felder, der müsste doch vor Freude jauchzen, oder? Aber manche hingegen Telefonieren beim Hundespaziergang.

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Telefonieren beim Hundespaziergang: Muss das sein?

Telefonieren beim Hundespaziergang: Muss das sein?

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Lesen Sie hier, wieso Sie das Telefonieren beim Hundespaziergang lieber lassen sollten.

Immer öfter sieht man Menschen beim Hundespaziergang, die ihren Vierbeiner laufen lassen und dabei telefonieren. Völlig vertieft in das Gespräch, bekommen sie gar nicht mit, wenn ihr Hund sich in den Exkrementen anderer Tiere wälzt, Kadaver findet und verzehrt, oder Plastiktüten bis zur Hälfte schon im Schlund stecken hat, weil der Inhalt so verführerisch duftet.

Auf derartige kleinere und größere Katastrophen aufmerksam gemacht, geschieht dann immer das Gleiche: Der Hund wird dafür bestraft, dass sein Mensch unaufmerksam war und sich mehr für seinen Telefonpartner als für den vierbeinigen Begleiter interessiert hat.

Es kommt zwar selten vor, dass unsere Hunde in wirklich gefährliche Situationen geraten, während sie mit uns spazieren gehen, aber nachdenklich macht diese Entwicklung doch. Die Frage ist: Macht es für unsere Hunde einen Unterschied, wenn wir beim Hundespaziergang die ganze Zeit telefonieren?

Telefonieren Sie nach dem Hundespaziergang

Es macht sogar einen großen Unterschied: und zwar für unseren Hund wie für uns selbst. Es mag ja sein, dass wir mit dem Spaziergang den Teil erledigen, der die Fitness und mentale Befeuerung für unseren Hund abdeckt. Die Stimulantien über Markierungen, Gerüche, Pheromone und andere wichtige Informationen erhalten sie auch, wenn ihre Menschen telefonieren. Aber was sie nicht haben, ist das Gefühl des Miteinanders. Als Rudel draußen umherzustreifen, gemeinsam Erfahrungen zu machen und spontan mal zu spielen, Spaß zu haben oder still zu sein und zu lauschen, wenn der eine Partner im Mobilfunk-Universum abtaucht.

Verstehen Sie es nicht falsch: Für Notfälle und zur Orientierung sollte man ruhig ein Mobilfunkgerät dabei haben. Und wenn die Alternative zum Spaziergang mit Handy gar kein Spaziergang ist, dann ist klar: lieber mit einem Telefonat als gar nicht laufen. Besonders in den dunklen Wintermonaten ist das Management eines ausführlichen Hundespaziergangs außerhalb der normalen Kernarbeitszeiten gar nicht so einfach.

Doch wenn es irgendwie geht, sollte die Zeit Ihnen und Ihrem Hund gehören. Und dem, was Sie da draußen gemeinsam erleben.

Bildnachweis: Ljupco Smokovski / stock.adobe.com

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