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Tapering: Was bringt es wirklich?

Lesezeit: < 1 Minute In jedem guten Halbmarathon- oder Marathontrainingsplan werden Sie bemerken, dass gegen Ende einer Vorbereitung keine harten und langen Läufe mehr auf dem Programm stehen – und zwar aus gutem Grund. Läufern wird empfohlen, kurz vor einem Wettkampf ihren Trainingsumfang zu reduzieren. Doch was bringt das sogenannte Tapering?

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Tapering: Was bringt es wirklich?

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Die letzten ein, zwei Wochen vor einem Wettkampf werden von vielen Läufern als die schönsten angesehen. Nachdem man hat sich über Wochen und Monate intensiv vorbereitet und sich eine gute Form erarbeitet hat, darf man nun sprichwörtlich einen Gang rausnehmen. Der Fachbegriff hierfür lautet Tapering (engl. = Reduzierung).

Laufen: Effekte des Tapering

Durch das Reduzieren des Trainingsumfangs und der -intensität tun Sie nicht nur Ihrer Psyche etwas Gutes. Sie verbessern auch Ihre Form. So haben mehrere wissenschaftliche Studien gezeigt, dass während eines Taperings u. a. das Blutvolumen zunimmt und sich die Menge des Muskelglykogens erhöht.

Zudem werden in Ihrem Gehirn Prozesse in Gang gesetzt, die das Muskelwachstum verstärkt anregen. Außerdem nimmt Ihre Muskelelastizität zu. Zählt man all diese Faktoren zusammen, ergibt dies einen kräftigeren Abdruck und eine verbesserte Ausdauerfähigkeit für den Wettkampf.

Tapering: Ideale Dauer variiert

Allerdings ist dieser Zustand sehr flüchtig. Wie beim Setzen der Trainingsreize, spielt auch beim Tapering das Timing eine entscheidende Rolle. Denn verbessern tun Sie sich nicht im Training selbst, sondern in der Pause.

Und hier wird es problematisch: Die optimale Dauer eines Tapering ist sehr individuell. Erfahrungen sind hier Gold wert. Doch um Sie nicht ohne eine Empfehlung zu entlassen: Zumindest in der letzten Woche ist weniger definitiv mehr. Drei kurze, langsame Einheiten sollten hier genügen. Wer länger als eine dreiviertel Stunde unterwegs ist, macht womöglich schon zu viel.

Bildnachweis: Alextype / stock.adobe.com

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