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Tanzen mit Demenzkranken

Lesezeit: 1 Minute "Tanz ist Esperanto mit dem ganzen Körper" sagte einst der amerikanische Tänzer Fred Astaire. Tanzen ist also eine Weltsprache! Auch Demenzkranke können von dieser Art der Kommunikation profitieren: Die Bewegung schult den Körper, die Gemeinschaft fördert den zwischenmenschlichen Kontakt. Gehen Sie doch mal tanzen!

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Tanzen mit Demenzkranken

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Tanzen ist nicht nur eine so genannte "aktivierende Freizeitbeschäftigung", also ein Hobby, das die allgemeine Beweglichkeit und Gesundheit von Demenzkranken fördert. Tanzen ist eine ganz andere Art, zu kommunizieren und sich mit anderen Menschen auszutauschen, heiter und ungezwungen. Außerdem sind Bewegungsabläufe, die wie das Tanzen in jungen Jahren erlernt wurden, bei demenziellen Menschen oft noch gespeichert. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass Demenzkranke sich positiv von Musik beeinflussen lassen. Auch frühere Tanzmuffel lernen in dieser durch Krankheit geprägten Phase ihres Lebens den Tanz als Ausdruck von Gefühlen schätzen und lieben. Scheuen Sie sich also nicht, den Dementen mal mit raus zu nehmen, und zum Beispiel in ein Tanzcafé für Demenzkranke zu führen.

Ein Angebot dieser Art ist jedoch nicht nur für die Kranken ein Spaß, denn auch Sie werden dort Gleichgesinnte treffen und vielleicht sogar neue Freundschaften mit anderen Betroffenen schließen können.
Wenn Sie nicht so gerne tanzen, sollten Sie die Chance trotzdem nutzen, gemeinsam etwas unternehmen zu können, in einem Umfeld, das Sie versteht und akzeptiert. 

Solche Veranstaltungen sind zudem eine gute Gelegenheit, Kinder oder Enkelkinder in die Beziehung einzubinden. Kinder sind meistens sehr schnell auf der Tanzfläche und verbreiten mit ihrer unbekümmerten Art viel Freude unter Kranken und Gesunden.

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