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Suggestionen – nutzen Sie sie für positive Zwecke

Lesezeit: 2 Minuten Der Begriff Suggestion ist seit dem 17. oder dem 18. Jahrhundert bekannt. Zu dieser Zeit wurde die manipulative Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung darunter verstanden. Der Begriff kommt aus dem lateinischen. Suggestor bedeutet Redner oder Bühne. Subgerere heißt so viel wie "unterschieben oder einflößen". Wie Sie Suggestionen auch positiv nutzen, lesen Sie hier.

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Suggestionen - nutzen Sie sie für positive Zwecke

Suggestionen – nutzen Sie sie für positive Zwecke

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Wurde Suggestion früher ausschließlich negativ verstanden, wurde der Begriff im Laufe der Zeit einer näheren Betrachtung unterzogen. Die Psychologen haben die Suggestion in verschiedene Arten aufgeteilt. Die verbale Suggestion ist heute am gebräuchlichsten, weil hier mit Worten die Menschen beeinflusst werden.

Alle Eindrücke, die wir mit unseren Sinnesorganen aufnehmen, beeinflussen uns in einer bestimmten Art und Weise. Wir werden von Gerüchen aber auch von Empfindungen unseres Tastsinnes ebenso beeinflusst, wie von unserem visuellen Sinn.

Wenn zwei Menschen sich miteinander unterhalten, dann steht immer einer unter dem Einfluss des anderen. Im Gespräch findet dadurch meist ein ständiger Rollenwechsel statt. Anders ist es, wenn einer von beiden eine Respektsperson ist. Beispiele wären hierfür: Vorgesetzter und Untergebener, Arzt und Patient oder Lehrer und Schüler.

Im Gespräch ist das gesprochene Wort die dafür entsprechende Suggestion. Worte können andere Menschen zu Höchstleistungen beflügeln und auf der anderen Seite Menschen regelrecht vernichten.

Zwischen dem 3. und dem 18. Lebensjahr hören die jungen Menschen bis zu 150.000 mal solche Suggestionen wie: „das kannst du nicht“, „dafür bist du noch zu klein“, „als Mädchen macht man das nicht“, „aus dir wird niemals etwas“ usw. Diese Suggestionen können junge Menschen so negativ prägen, dass sie lange Zeit unter ihrem Leistungsniveau bleiben.

Jeder von uns kennt Menschen, die permanent alles im Leben schlecht reden. Wenn Sie dies merken, rate ich Ihnen, sich aus der Anwesenheit zu entfernen. Suchen Sie lieber den Kontakt zu Menschen, die lebensbejahend sind und Optimismus verbreiten.

Formulieren Sie negative Begriffe ins Positive

Statt: „Ich habe jämmerlich versagt“ können Sie sagen: „Die erzielten Resultate waren für mich nicht von Vorteil“.

Statt: „Mein Nachbar hat mich mit vulgären Ausdrücken beschimpft“ können Sie sagen: „Mein Nachbar ist mir gegenüber verbal entgleist“.

Wenn ein Mensch in einer prekären Lebenssituationen ist, dann sollten Sie ihm gut zureden. Machen Sie diesen Menschen berechtigte Hoffnungen auf bessere Zeiten für ihn. Sie sollen ihn nicht belügen, sondern optimistische Möglichkeiten für seine Zukunft aufzeigen. Bedenken Sie, dass Worte Lebensmittels sind. Wir alle haben schon im Leben gehört, dass ein Mensch sagte: „Das, was Herr X damals zu mir sagte, werde ich niemals vergessen“.

Hieran sehen wir das uns Suggestionen beflügeln oder auch vernichten können.

Bildnachweis: WavebreakmediaMicro / stock.adobe.com

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