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Stress und Anspannung: Ihr innerer Wächter passt auf

Lesezeit: 2 Minuten Neues bedeutet oft Stress. Man weiß nicht, wie man mit einer Situation umzugehen hat und verspürt Anspannung. Wie groß diese jeweilige Anspannung sein kann, bestimmt nicht zuletzt eine Art innerer Wächter, den jeder von uns hat.

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Stress und Anspannung: Ihr innerer Wächter passt auf

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So sagt es der Volksmund und daran ist auch eine Menge Wahrheit. Routine gibt ein Gefühl der Sicherheit. Wer weiß, was als nächstes kommt, muss sich keine Gedanken über Veränderungen und damit verbundene Gefahren machen. Das verhindert Anspannung und Stress. Dass damit auch ein Maß an Langeweile entstehen kann, ist völlig klar.

Doch warum gibt es Menschen, die immer wieder Gefahren suchen und sich dem Stress schwieriger Situationen stellen? Die ohne Anspannung nicht erfüllt leben können? Die stets neue Kicks brauchen, um sich lebendig zu fühlen? Was unterscheidet sie von denen, die es vorziehen in absehbaren Bahnen möglichst ohne Stress zu leben?

Ihr innerer Wächter ist auf Zack – und Sie spüren die Anspannung
Der Grund liegt im inneren Wächter. Er ist das Synonym für Ihre Anspannung. Seine Aufgabe ist, für Sie aufzupassen, ob es etwas Neues gibt, das Ihnen vielleicht zur Gefahr werden könnte. Er beobachtet die Umgebung und meldet Ihnen, sobald er etwas entdeckt hat, das er nicht kennt oder das Ihnen Probleme bereiten könnte. 

So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich eifrig sind auch die inneren Wächter. Da gibt es den Wachsamen, der in jedem Augenblick des Tages auf der Hut ist. Er ist ständig voller Anspannung. Überall könnten Abweichungen vom Normalen lauern. Eigentlich kommt er nie zur Ruhe. Er steht ständig unter Stress.

Sein Gegenteil ist der Schläfrige. Ihn bringt nichts so leicht aus der Ruhe. Für ihn ist das Leben eher langweilig, weil ihn Veränderungen nicht beunruhigen. Seine Anspannung beginnt erst da, wo andere bereits in heller Aufregung sind: beim Rafting, beim Bungee oder bei riskanten Geschäften. Dann blüht er auf und spürt seine Lebenskraft. 

Viele von uns haben es zum Glück mit einer Zwischenform zu tun. Der abwartende Wächter passt zwar auf, kommt aber erst dann in Anspannung und Stress, wenn sich eine neue Situation tatsächlich als heikel erweist. Er prüft erst eine Weile, bevor er Alarm schlägt.

Warum Ihr persönlicher innerer Wächter so und nicht anders reagiert, hat verschiedene Ursachen. Wie auch Ihre anderen Eigenschaften ist ein Teil davon sicher genetisch bedingt. Das heißt, Sie haben bereit bei Ihrer Geburt die jeweilige Anlage mit in die Wiege gelegt bekommen. Dazu kommt natürlich das ganze Potenzial an Erfahrungen, das Sie zwischenzeitlich gemacht haben und aus dem Sie lernen konnten. Darum hat jeder Mensch seinen eigenen Pegel, wann sich Stress und Anspannung einschalten.

Mit welcher Art von innerem Wächter haben Sie es bei Stress zu tun?
Um sich selbst besser einzuschätzen, können Sie für sich beispielsweise folgende Fragen beantworten:

Lernen Sie lieber neue Menschen kennen oder bevorzugen Sie es, Bekannte zu sehen? Halten Sie sich für einen Draufgänger oder vergleichsweise vorsichtig? Mögen Sie Überraschungen oder schätzen Sie relative Sicherheit? Empfinden Sie sich als sorglos oder ängstlich? Brauchen Sie stets andere Personen um sich oder sind Sie lieber alleine?

Gleich vorneweg: Die Antworten geben natürlich nur eine Tendenz wieder und sind keinesfalls ein Urteil. Sollten Sie relativ häufig der zweiten Variante zugestimmt haben, dann neigt Ihr innerer Wächter anscheinend mehr zur Wachsamkeit. Vielleicht hilft Ihnen dieses Wissen, Dinge hin und wieder lockerer zu sehen. Sie ersparen sich dadurch Anspannung und den daraus resultierenden Stress.

Haben Sie meistens die erste Version gewählt, dann gehört Ihr innerer Wächter zu den ruhigeren Typen. Oder Sie sind bereits fit darin, mit Stress und übergroßer Anspannung umzugehen. 

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