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Stress: Innere Stressoren sind die inneren Antreiber

Lesezeit: 2 Minuten Wenn man unter Stress gerät kommen häufig innere und äußere Faktoren zusammen. Neben Zeitdruck, Überforderung, zu vielen Anforderungen und Widrigkeiten spielen innere Einstellungen zu den äußeren Faktoren eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Stress. Setzt man sich selbst unter Druck es möglichst allen recht zu machen oder verlangt man sich selbst stets Höchstleistungen, kann dies die Entstehung von Stress-Symptomen begünstigen. Lesen Sie mehr zu den inneren Stressoren.

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Stress: Innere Stressoren sind die inneren Antreiber

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Die fünf inneren Stressoren
Sei perfekt – lautet der erste der inneren Antreiber. Ein Mensch, der stets perfekt sein möchte, gerät auch ohne äußere Überforderung unter Druck. Meist sind wir uns dieser Erwartung an uns selbst gar nicht bewusst. Wir rennen und tun und versuchen immer und stets das Beste zu geben und irgendwann, wenn dann die Kräfte erlahmen, merken wir, dass wir einem Ideal nachgelaufen sind, die unerfüllbar sind. Dies ist allerdings auch schon der erste Schritt raus aus dem Kreislauf der Stress-Reaktionen.

Mach es allen recht – der zweite Stressor
Es gibt viele Menschen, die sehr darum bemüht sind, es anderen Recht zu machen. Häufig sind es angenehme Menschen, die mit niemanden in Streit geraten und ohne dass wir es sagen müssen unsere Bedürfnisse erfüllen. Dies ist natürlich eine wahnsinnige Anstrengung für diese Menschen. Sie müssen sich ununterbrochen in uns einfühlen, versuchen zu spüren, was wir nun gerade möchten und auch bei Widersprüchen oder wechselhaften Bedürfnissen noch optimal reagieren.

Wie schafft man das? Nur indem man sich selbst ein Stück weit verleugnet oder aufgibt. Auch diese innere Haltung kann zu sehr großem Stress führen und eine Situation, die durch starke äußere Anforderungen geprägt ist, zusätzlich verschärfen. Hier besteht die Stressbewältigung darin, sich und seine eigenen Bedürfnisse wieder stärker wahrzunehmen und nicht mehr die Bedürfnisse von anderen über die eigenen zu stellen.

Sei stark – der dritte Stressor
Wer diesen Antreiber in sich hat, wird sich bemühen seine weicheren Gefühle wie Hilflosigkeit, Anlehnungsbedürfnis, Traurigkeit und dergleichen nicht zu zeigen und manchmal auch nicht mal mehr zuzulassen. Diese Menschen wirken sehr stark und selbstbewusst. Ihr Stress zeigt sich häufig in impulsivem Verhalten und psychosomatischen Problemen wie Magenschleimhautentzündungen und Migräne.

Kommen nun sehr hohe Anforderungen auf einen zu, die man nicht mehr ohne weiteres bewältigen kann, kann auch ein Zusammenbruch die Folge sein. Stressbewältigung erfolgt hier dadurch, dass diese Menschen lernen auch ihre weichen Seiten in den Alltag zu integrieren. Sie müssen sich Oasen schaffen, wo sie sich mal fallen lassen können und sich geborgen fühlen.

Streng Dich an – der vierte Stressor
Jemand der sich immer und ständig anstrengen muss, gerät unweigerlich unter Stress. Häufig sind Menschen, die unter diesem Antreiber zu leiden haben, sehr verspannt, weil sie meinen, dass sie nur etwas leisten, wenn sie sich permanent anstrengen. Stressbewältigung kann hier durch Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation betreiben werden. Je mehr Entspannung sie sich im Alltag gönnen, desto weniger Stress-Reaktionen werden sie erleben. Auch eine Veränderung in der inneren Einstellung, kann hier hilfreich sein um Stress abzubauen.

Beeil Dich – der fünfte Stressor
Viele Menschen stehen tatsächlich unter erheblichem Termindruck einfach weil ihr Arbeitsleben einen engen Terminkalender vorgibt. Doch es gibt Menschen, die auch dann unter Zeitdruck stehen, wenn sie äußerlich keinen Grund dazu haben. Sie stehen unter der Knute des inneren Antreibers, der sie zwingt sich immer und überall zu beeilen. Diese Menschen machen zunächst einen sehr dynamischen Eindruck. Erfährt man aber mehr über sie, merkt man wie gehetzt sie sich fühlen und dass die ständige Eile durchaus nicht freiwillig ist.

Stressbewältigung kann hier darin bestehen, sich ganz bewusst mal Zeit für eine Tätigkeit zu nehmen und zwischen den Anforderungen Müßiggang zu üben.

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