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Stomatitis (Mundschleimhautentzündung): die psychischen Ursachen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Entzündungen überall im Körper haben einen Bezug zu Aggression und Fanatismus – harte Worte, aber immer treffend. Die Psychosomatik der Stomatitis, einer Entzündung der Mundschleimhaut, ist vielfältig. Wir sollten nicht nur an eine mögliche Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel denken, sondern auch an das Thema "Geborgenheit". Wie können Sie die psychischen Ursachen behandeln?

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Stomatitis (Mundschleimhautentzündung): die psychischen Ursachen behandeln

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Stomatitis und die Verbindung zu Nahrungsmittelallergien

Unsere Mundhöhle ist das erste Sammelbecken für die Nahrung. Sie wird eingespeichelt und damit vorverdaut. Eine Stomatitis ist oft ein Hinweis, dass Ihr Immunsystem schon im Mund erkannt hat, dass Sie bestimmte Nahrungsbestandteile nicht vertragen. Das Ergebnis ist eine Entzündung der Schleimhaut. Sie reagieren also wahrscheinlich auf bestimmte Nahrung allergisch.

Mein Tipp: Falls Sie keinen Allergietest machen wollen, können Sie mit einer Methode zum Ausschluss einer Allergie selbst beginnen: In einem türkischen Supermarkt können Sie Lammfleisch kaufen und in einem üblichen Supermarkt dazu noch Reis. Das alles in die Pfanne und fertig!

Diese hypoallergene Diät zwei Wochen durchhalten und dann über die Monate hinweg Nahrungsmittel nach und nach hinzufügen und testen, wie sie Ihnen bekommen. Hat die Entzündung nachgelassen? Falls Sie unter Blähungen leiden, so kann ich Ihnen Hoffnung machen, dass auch diese Beschwerden nachlassen.

Stomatitis und Geborgenheit

Die Stomatitis erfasst die Mundhöhle. Alle Höhlen, Beutel, Säcke und Kapseln im Körper haben psychosomatisch einen engen Bezug zum Thema Geborgenheit und Ur-Vertrauen. Bei Entzündungen der Mundhöhle ist das Urvertrauen nie richtig entwickelt gewesen oder akut erschüttert. Und aus dieser Enttäuschung wurde berechtigte Wut. Was lange gegärt hat ist endlich Wut geworden.

Mein Tipp: Ich möchte Sie einladen, Ihre Wut jetzt zu bearbeiten. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Therapeuten, damit Sie den Grund für die Wut herausfinden.

Stomatitis und das Durchbeißen

Die Stomatitis entwickelt sich in unmittelbarer Umgebung der Zähne. Wir sollten psychosomatisch wieder in Regionen denken: Welches Organ ist in der Nähe und welche Symbolik hat es? Welche Symbolik haben die Zähne? Der typische Stomatitis-Patient wird von dem Gedanken erfasst, sich fanatisch bis nach oben durchzubeißen. Im Extremfall verteidigt er mit Zähnen und Klauen sein gesellschaftliches Image, das ihm hohes Ansehen eingebracht hat.

Mein Tipp: Auf Ihre hohe soziale Position können Sie mit Recht stolz sein. Doch das Verhalten, das ihm zugrunde liegt, sollten Sie hinterfragen: "Kann ich meine Position auch ohne Fanatismus halten?" Sicherlich. Aber dazu ist es notwendig, neue Verhaltensmuster mit einem Therapeuten einzuüben.

Stomatitis und das Zähneblecken

Eine Stomatitis ist leicht sichtbar und deshalb hat sie mit Außenbeziehungen zu tun. Die Zähne zu blecken ist Aggression (welche Sie wahrscheinlich innerlich ablehnen, aber Ihr Körper ist ehrlich).

Mein Tipp: Sie leben sehr partnerbezogen, haben aber versteckte Aggressionen dem Menschen gegenüber, mit dem Sie zusammen leben. Versuchen Sie, zusammen mit einem Freund, der ständigen und unterschwelligen Wut auf den Grund zu gehen. Dann klappt’s auch mit der Ehefrau oder dem Ehemann viel besser.

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