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Steuerpflicht: Sponsoring von Sportvereinen

Lesezeit: < 1 Minute Viele Organisationen und öffentliche Einrichtungen suchen mittlerweile nach Sponsoren, die ihnen Geld– bzw. Sachleistungen zur Verfügung stellen. Beliebt ist es dabei wechselseitig aufeinander aufmerksam zu machen und entsprechende Werbemaßnahmen durchzuführen. Doch Vorsicht bei diesen wechselseitigen Gegenleistungen. Sponsoring muss versteuert werden, wie eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (Az I R 42/06, Meldung vom 20.03.2008) belegt:

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Steuerpflicht: Sponsoring von Sportvereinen

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Beispiel: Körperschaftssteuer auf Sponsorengelder, die ein gemeinnütziger Sportverein erhalten hat, muss gezahlt werden, wenn der Verein dem Sponsor im Gegenzug erlaubt, in der Vereinszeitung zu werben. Sei es mittels Werbeanzeigen oder durch einschlägige sponsorbezogene Artikel. Oder wenn ihm gestattet wird bei Vereinsveranstaltungen die Vereinsmitglieder über seine Themen zu informieren. Zugleich sind die Gegenleistungen für das Sponsoring mit dem regulären und nicht dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % zu versteuern.
Begründung: Ein gemeinnütziger Sportverein ist zwar von der Körperschaftsteuer befreit und seine Umsätze werden ermäßigt besteuert. Im Falle von Gegenleistungen für Sponsoring unterhält der Verein aber einen Geschäftsbetrieb, dem kein Steuervorteil zusteht. Um einen solchen Geschäftsbetrieb handelt es sich nach Auffassung des Bundesfinanzhofs, wenn der Verein von dritter Seite Zuwendungen zur Förderung des Sports erhält und hierfür eine wirtschaftliche Gegenleistung erbringt.

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