Fotografie Praxistipps

Stellen Sie Ihre Kamera für ein HDR-Panorama optimal ein

Lesezeit: 2 Minuten Bevor Sie ein HDR-Panorama fotografieren, müssen Sie sich einige Gedanken zur Perspektive, Belichtung und optimalen Kameraeinstellung machen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, welche technischen Details Sie bei der Aufnahme von Panoramafotografien beachten müssen und sehen in unserem Video-Workshop nützliche Tipps zur Fototechnik in der HDR-Fotografie.

2 min Lesezeit

Stellen Sie Ihre Kamera für ein HDR-Panorama optimal ein

Lesezeit: 2 Minuten

Um ein gelungenes HDR-Panorama zu erzielen, sollten Sie sich vor der Aufnahme einige Gedanken zur Planung machen. Wenn Sie beispielsweise Aufnahmen unter freiem Himmel machen möchten, sollten Sie die Lichtverhältnisse genau abschätzen können. Beobachten Sie den Stand der Sonne genau. Wann wird Ihr Objekt perfekt belichtet? Wann steht die Sonne im Rücken des Fotografen?

Sie sollten also die perfekte Uhrzeit einplanen: Fotografieren Sie beispielsweise in der „blauen Stunde“, also eine Stunde nach Sonnenuntergang oder eine Stunde vor Sonnenaufgang, um ein HDR-Panorama mit einem faszinierend blauen Himmel zu erzielen.

Die richtige Perspektive

Finden Sie außergewöhnliche Perspektiven für Ihr Objekt. Betrachten Sie Ihr Motiv von unterschiedlichen Stellen, wechseln Sie die Position mehrmals und finden Sie so den perfekten Standort. Wagen Sie hier auch mal etwas anderes, nur so erzielen Sie außergewöhnliche Aufnahmen.

Bevor Sie mit den Aufnahmen beginnen, schwenken Sie Ihre Kamera einmal um die eigene Achse im Kreis herum. Achten Sie hierbei auf die Libelle, also die Wasserwaage an der Kamera (sofern eine vorhanden ist). Diese sollte immer die Waage halten. Erst dann haben Sie die richtige Position gefunden, um die horizontale Linie für die Panoramafotografie beizubehalten. Stellen Sie nun noch den Panorama-Drehkopf richtig ein.

Hier geht es zu unserem Video-Workshop Die Aufnahmetechnik.

Die richtige Einstellung für ein HDR-Foto

Im nächsten Schritt müssen Sie die Einstellungen der Kamera vornehmen. Folgen Sie zur Übung einfach dem Beispiel aus unserem Video-Workshop:

  • Automatischer Weißabgleich: Schalten Sie den automatischen Weißabgleich aus und verwenden Sie den halbautomatischen oder manuellen Weißabgleich. Wenn Sie sich unsicher sind, machen Sie erst eine Aufnahme mit dem automatischen Weißabgleich, lesen Sie die Farbtemperatur auf dem Monitor ab und stellen Sie Ihre Kamera erst danach manuell für die eigentliche Aufnahme ein.
  • Zeitautomatik: Stellen Sie den Modus Zeitautomatik ein (durch A oder Av gekennzeichnet).
  • ISO-Wert: Der ISO-Wert sollte der kleinstmögliche Wert sein, den Ihre Kamera anbietet.
  • Arbeiten Sie bei Nachtaufnahmen neben dem Fernauslöser oder Selbstauslöser auch mit einem Spiegelvorauslöser.
  • Autofokus: Schalten Sie den Autofokus aus, fokussieren Sie manuell, stellen Sie dafür Ihr Objektiv auf den Wert „Unendlich“ ein. Alternativ können Sie auch über den LiveView fokussieren.

Jetzt ist Ihre Kamera perfekt für ein HDR-Foto eingestellt.

Die richtige Belichtung ermitteln

Für die erste Belichtungsmessmethode müssen Sie die Spotmessung an Ihrer Kamera einstellen. Stellen Sie die Blende (in unserem Beispiel nehmen wir Blende 14) ein. Vergessen Sie nicht, die Schärfentiefe zu kontrollieren. Jetzt messen Sie die verschiedenen Belichtungswerte mit halb durchgedrücktem Auslöser aus:

  • Messen Sie die Schattenbereiche für lange Belichtungszeiten.
  • Messen Sie die Mitteltöne für mittlere Belichtungszeiten.
  • Messen Sie die Lichter für kurze Belichtungszeiten.

Diese ermittelten Belichtungszeiten können Sie nun für die eigentlichen Aufnahmen manuell einstellen. Übertragen Sie die einzelnen Messergebnisse für die verschiedenen Aufnahmen. Fotografieren Sie die verschiedenen Belichtungsreihen. Mit einer Stitching-Software fügen Sie die einzelnen Aufnahmen zu einem Panorama zusammen.

Haben Sie zuvor drei verschiedene Belichtungszeiten ermittelt, haben Sie nun drei unterschiedlich belichtete Panoramen. Diese müssen Sie ebenfalls noch mit einer Software, beispielsweise Photomatix, zu einem HDR-Bild zusammenfügen. Arbeiten Sie mit einem großen Panoramabild ist es sinnvoll, erst die einzelnen Bilder zu einem HDR-Bild zusammenzufügen und danach erst die HDR-Bilder zu einem HDR-Panorama zu vereinen.

Weitere Video-Workshops zur Fotografie.

Quelle: Galileo Press

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: