Computer Praxistipps

Statt Neukauf: Hardware aufrüsten mit einem Barebone-PC

Lesezeit: 2 Minuten Schon wenige Jahre nach der Anschaffung eines Computers sind manche Komponenten veraltet und der Rechner ist nicht mehr für die neusten Anwendungen und Geräte geeignet. Statt einen kompletten Computer neu zu kaufen, können Sie die Hardware aufrüsten mit einem Barebone-PC.

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Statt Neukauf: Hardware aufrüsten mit einem Barebone-PC

Lesezeit: 2 Minuten

Ein Barebone-PC wird auf Deutsch auf Aufrüst-PC oder Reparatur-PC genannt. Ein Barebone ist kein kompletter Computer, sondern nur ein Gehäuse mit den wesentlichen Komponenten. Zum Aufrüsten oder Ersetzen defekter Hardware ist er gut geeignet und spart viel Geld.

Barebone-PCs bringen Ihnen Vorteile

Ein Barebone (Deutsch: blanker Knochen) ist nur ein PC-Skelett, es besteht in der Regel aus einem Gehäuse mit Mainboard, CPU, Kühler und Arbeitsspeicher. Die noch funktionierende Hardware aus Ihrem alten Computer können Sie in den neuen Rechner übernehmen. Dadurch sparen Sie beim Aufrüsten der Hardware deutlich gegenüber einem kompletten Neukauf.

Das Mainboard und der CPU-Sockel sind in einem Barebone auf dem neusten Stand. Das Gerüst unterstützt also die neusten Hardware-Komponenten. Besonders wenn in Ihrem Computer nur einzelne Teile kaputt sind, lohnt es sich, einen Barebone-PC anzuschaffen. Die defekten Hardware-Teile können Sie austauschen, noch funktionierende übernehmen Sie einfach in den neuen Rechner.

DVD-Laufwerke und Festplatten sind bei den meisten Computern noch ausreichend, wenn der Arbeitsspeicher und der Prozessor erneuert werden sollten. Ein kompletter Neukauf, mit einem neuen DVD-Laufwerk und einer neuen Festplatte, ist dann nicht nötig.

Mit einem Barebone-PC sparen Sie sich außerdem den Kauf eines neuen Betriebssystems. Bei einem vorgefertigten Komplett- Rechner müssen Sie dieses meist mitkaufen. In vielen Fällen können Sie den Barebone-PC sogar ohne Neuinstallation des Betriebssystems einrichten.

Den richtigen Barebone-PC finden

Die Rechner-Skelette gibt es von Marken wie Asus und Shuttle, aber auch von unbekannten Herstellern. Für welchen Sie sich entscheiden hängt unter anderem davon ab, welche Spezifikationen Sie für Ihren neuen Rechner vorsehen.

Die meisten Anbieter haben einen Konfigurations-Assistenten auf Ihrer Homepage, mit dem Sie Ihren Barebone-PC zusammenstellen können. Gehäuse, Netzteil und Mainboard sind mindestens enthalten. Darüber hinaus können Sie sich Ihren Aufrüst-PC mit zusätzlicher Hardware ausstatten. Manche Anbieter liefern auf Wunsch auch Software wie Betriebssysteme oder Office-Paket mit.

Wenn Sie zusätzlichen Arbeitsspeicher brauchen, kaufen Sie diesen am besten zusammen mit dem Barebone-PC. So können Sie sich sicher sein, dass er kompatibel zu den anderen Hardware-Teilen ist. Das Zusammenfügen von Barebone und alten Komponenten können Sie selbst durchführen. Kosten und Zeit für eine Computer-Werkstatt sparen Sie sich so ebenfalls.

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