Homöopathie Praxistipps

Staphisagria hilft während und nach der Schwangerschaft

Lesezeit: 2 Minuten Frauen, die in der Schwangerschaft unter extremem Harndrang leiden, erfahren durch die Einnahme von Staphisagria häufig Linderung. Das homöopathische Mittel kann aber auch noch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

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Staphisagria hilft während und nach der Schwangerschaft

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Staphisagria gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.  Das Stephanskraut wie es auch heißt, wird auch Giftiger Rittersporn genannt. Die Samen der Pflanze enthalten Delphinin und können bei einem Kontakt mit der Haut zu starken Entzündungen führen und bei oraler Aufnahme Atemlähmung und Herzstillstand verursachen. In der Antike wurde Staphisagria bei Kopfläusen, Warzen, Hautbeschwerden mit starkem Juckreiz und als Brechmittel zur Reinigung des Darms eingesetzt.

Staphisagria kann gegen Mückenstiche vorbeugen

Die Samen werden auch heute noch zu einer Paste beziehungsweise Salbe verarbeitet, die gegen Parasiten helfen kann, weshalb das Mittel auch Läusepfeffer oder Läusesamen genannt wird. In der Homöopathie wird Staphisagria bei Magen-Darm-Problemen und Koliken, die auf Emotionen zurückgeführt werden, verabreicht.

Auch bei Verletzungen der Haut hilft das Mittel. Darüber hinaus hat es eine positive Wirkung auf die Harnfunktion, weshalb es häufig bei Blasenentzündungen verabreicht wird. Staphisagria wird meist nur in niedrigen Potenzen verabreicht. In der Potenz D12 kann es vorbeugend vor Mücken- und Insektenstichen helfen.

Staphisagria beschleunigt die Heilung und Vernarbung von kleineren Schnittwunden. Auch bei Gersten- oder Hagelkörnern, die am Auge liegen und den Betroffenen meist große Schmerzen bereiten, hilft das homöopathische Mittel. 

Positive Wirkung während und nach der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft hat Staphisagria verschiedene Wirkungsbereiche. Es hilft gegen Sodbrennen, Blasenbeschwerden und verstärkten Harndrang, zu dem es in der Schwangerschaft schnell kommen kann, falls das Kind auf die Blase drückt. Staphisagria ist bei schwangeren Frauen aber besonders in der Nachsorge wichtig. Nach Damm- oder Kaiserschnitten kann es den betroffenen Frauen bei der Wundheilung helfen.

Prinzipiell kann Staphisagria ab Beginn der Schwangerschaft eingenommen werden und ist dabei harmlos. Nebenwirkungen oder Risiken sind nicht bekannt. Einzig eine Erstverschlimmerung, die bei homöopathischen Mitteln immer auftreten kann, ist möglich. Diese sollte aber nach kurzer Zeit wieder weggehen, ansonsten empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Arzt oder Homöopathen.

Mehr zu dem homöopathischen Mittel Staphisagria lesen Sie hier!

Wie wird Staphisagria dosiert?

Als Dosierung empfehlen sich bei Sodbrennen drei Mal täglich fünf Globuli in der Potenz D12, solange bis sich die Beschwerden bessern. Um die Wundheilung nach der Entbindung zu fördern, kann Staphisagria D30 bereits eine Woche vor der Geburt eingenommen werden. In der Nachsorge wird dann die Potenz D6 oder D12 bis zu dreimal täglich für eine Woche weiter eingenommen.

Weitere Eigenheiten von Staphisagria-Patienten

Die Betroffenen, die unter den Beschwerden leiden, die mit Staphisargia behandelt werden können, sind meist launisch und schnell beleidigt. Sie sind häufig gereizt, zornig und geraten schnell aus dem inneren Gleichgewicht. Bei Erregung beziehungsweise Aufregung zittern sie vor Wut. Diese Gemütszustände haben auch Auswirkungen auf den Körper. Ein weiteres auffälliges Merkmal dieser Personen sind meist schlechte Zähne mit Hang zu Karies.

Eine Verschlechterung der Symptome, die mit Staphisargia behandelt werden, tritt bei Demütigung, Kummer, Tabak, Wut und sexuellen Exzessen auf. Generell haben die Patienten einen ausgeprägten Sexualdrang, der sich in Juckreiz und Überempfindlichkeit äußern kann.

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