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Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein mit Mentaltraining: Was ist das SELBST?

Lesezeit: 3 Minuten Mentaltraining kann helfen, das Selbstbewusstsein zu stärken, um gesund und erfolgreich zu leben. Sie finden damit Ihre wirklichen Qualitäten und können diese bewusster im Denken und Handeln nutzen. Zunächst sollte dabei klar sein, was das SELBST überhaupt ist.

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Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein mit Mentaltraining: Was ist das SELBST?

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Die drei grundlegenden Selbste
Nach uralter Weisheit werden die universellen Bewusstseinskräfte des Menschen als eine selbstbewusste Dreiheit angenommen. Diese dreifache Geistes-Kraft schlummert in jedem Menschen und wartet darauf, entdeckt und erweckt zu werden.

Dabei beziehe ich mich u. a. auf die Weisheit der Kahunas (der Priester und Schamanen Polynesiens) und die Weisheit der Essener. Es besteht eine absolute Ähnlichkeit zwischen der hawaiianischen Huna-Lehre und der Weisheit der Essener, einer Glaubensgemeinschaft, deren letzter "Lehrer der Gerechtigkeit" Jesus Christus war.

1. Selbst: Das Höhere Selbst
Das hohe oder göttliche Selbst wird auch Überbewusstsein genannt. Dieses Selbst stellt die Verbindung des Menschen mit der geistigen Welt dar. Es ist der Repräsentant des Menschen auf der übergeordneten göttlichen Ebene. Im Zusammenwirken mit den jenseitigen geistigen Kräften ist es der Erzeuger der konkreten irdischen Realität.

Das höhere Selbst ist der Geist, der uns liebevoll und vertrauenswürdig lenkt und führt. Dieses Selbst jedes Menschen ist eine wunderbare Führungsmacht, die unseren Lebensweg kennt, die Übersicht hat und die Zusammenhänge kennt. Von dort bekommen wir die Inspirationen, die Einfälle und Zufälle, die Fügungen und höheren Einsichten. Um ein Vielfaches ist es dem Mittleren Selbst und dem Unteren Selbst an Geisteskraft, Weisheit und Liebe überlegen.

Mentaltraining, spezielle Meditationen oder Rituale können die erstaunlichen Kräfte der Heilung, der Wunsch-Erfüllung und Problemlösung des höheren Selbst freisetzen. Der so befreite Mensch fühlt tiefen Frieden, Liebe, Freude und hat Teil an der Heilkraft und Gestaltungskraft seines höheren Selbst.

Fragen Sie sich im Mentaltraining:

  • Verstehe ich die Fügungen und Zufälle meines Lebens?
  • Verstehe ich den höheren Sinn meines Lebens?
  • Verstehe ich die höheren Gesetze des Lebens?
  • Warum heisst es Meditation?
  • Warum heisst es Medizin?

2. Selbst: Das Mittlere Selbst
Das Mittlere Selbst ist Ort des menschlichen Wachbewusstseins und des rationalen Verstandes. Dieses äußere Seelenwesen denkt und spricht. Seine zentrale Funktion ist die Entwicklung des Willens. Mit dem freien Willen fällt dieses Selbst, Entscheidungen über die Richtung von Denken und Handeln des Menschen.

Dieses Mittlere Selbst besitzt mit seiner Gedanken- und Wortkraft ein großes Potenzial, das Leben zu bestimmen und die Macht der Manifestation.

Das mittlere Selbst übt eine logische, verstandesmäßige Kontrolle über das Untere Selbst aus. Es bewertet die Gewohnheiten des Glaubens, Denkens, Fühlens und Handelns. Es unterdrückt sehr oft zugleich das Untere Selbst in seiner Gefühlsregung durch Verdrängung z. B. unangenehmer Ängste, durch Unterdrückung aufkommender Wut oder Trauer.

Fragen Sie sich im Mentaltraining:

  • Bin ich schon bewusst Herr meines Lebens oder lasse ich mich noch von meinem unterbewussten Diener durch das Leben führen?

3. Selbst:  Das Untere Selbst
Das untere bzw. innere Selbst ist weitestgehend identisch mit dem westlichen Konzept des Unterbewusstseins. Dieser wesentliche Teil von uns ist die innere Helferkraft, die dient. In der Weisheit des Hawaiianischen ist es der Geist, der still in uns dient.
Seine wesentliche Aufgabe ist die Erinnerung des Erlebten zu organisieren und damit auch für die Ausbildung von Emotionen und Komplexen.

Das Untere Selbst speichert alles und erinnert sich an all unsere Erfahrungen und an alle Gefühle, die wir je damit hervorbrachten. Es führt die dabei erfolgten Programmierungen oftmals als Gewohnheiten aus. Es übergibt diese Erinnerungen und Lerninhalte ggf. wieder an das Mittlere Selbst, wenn dort diese "Programme" angefordert werden, um sie zu bewerten und zu überdenken.

Das untere Selbst (Unterbewusstsein) hat auch einen Zugang zum höheren Selbst des Menschen (unbewusstes Überbewusstsein). Deshalb spricht man im Mentaltraining oft von der "Macht Ihres Unterbewusstseins".

Des Weiteren kontrolliert es alle unbewussten Funktionen des menschlichen Körpers.
Literatur: Joseph Murphy: Die Macht Ihres Unterbewusstseins. Das große Buch innerer und äußerer Entfaltung, ISBN-10: 3720510271

Fragen Sie sich im Mentaltraining:

  • Welche Gewohnheiten habe ich?
  • Welche Gewohnheiten sind gut für mich?
  • Welche Gewohnheiten stören mich, weil sie mich krank machen oder kein glückliches Leben bewirken?

Viele Konzepte des mentalen Trainings lassen das höhere Selbst des Überbewusstseins außen vor, diffamieren dies als "esoterisch" und "unwissenschaftlich". Man wird mit einer physisch-materialistisch eingeschränkten Wissenschaft etwas "Geistiges" nicht nachweisen können. Damit wird offenbar uralte Weisheit über das wesentlichste Selbst unseres alltäglichen Lebens geleugnet.

Die beständigen Kräfte des Universums wirken auch dann, wenn wir Menschen sie leugnen. Nach alter Hawaiianischer Weisheit ist der menschliche physische Körper ein materialisierter Gedanke des Hohen Selbst. Auch im Mentaltraining geht es meist um die Verwirklichung bestimmter Gedanken im physischen Leben des Menschen.

Resumé:
Wenn wir von Selbstbewusstsein im Mentaltraining sprechen, dann sollten wir das dreifache Selbst des höheren, mittleren und unteren Bewusstseins annehmen und nutzen.

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