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Ständiger Wechsel im Schlafrhythmus kann Ihrem Körper schaden

Lesezeit: 1 Minute Frage zum Schlafrhythmus an die Redaktion: „Da ich jeden Tag früh aufstehen muss, finde ich es besonders schön, wenn ich sonntags etwas länger schlafen kann. Aber oft leide ich sonntags unter Migräne und fühle mich montags schlapp. Kann das tatsächlich am langen Schlaf liegen?“ Kann ein Wechsel beim Schlafrhythmus dermaßen gravierende Auswirkungen auf den Körper haben?

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Ständiger Wechsel im Schlafrhythmus kann Ihrem Körper schaden

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Expertenrat zum Schlafrhythmus
Dr. Spitzbart antwortet: „Ärzte haben herausgefunden, dass es tatsächlich bei empfindlichen Menschen zu Migräne-Attacken kommen kann, wenn sie ihren normalen Schlafrhythmus verändern. Gerade der Versuch, ein Schlafdefizit durch langen Schlaf auszugleichen, kann dazu führen, dass Sie einen Migräneanfall bekommen. Sie sollten besser versuchen, in der Woche so ins Bett zu gehen, dass Sie genug Schlaf bekommen, ohne am Wochenende Ihren Schlafrhythmus ändern zu müssen.

Und auch der Montags-Durchhänger hat seinen Grund im langen Schlaf vom Tag davor. Sie unterbrechen Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus, der in Ihren Genen festgelegt ist, und geraten im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Tritt.“ Sie sind abends dann kaum noch müde, gehen zu spät ins Bett. Am Montag sind Sie dann nicht ausgeschlafen.

Sie sollten daher Ihren Schlafrhythmus am Wochenende nicht zu sehr ändern: Versuchen Sie auch samstags und sonntags zur gewohnten Zeit oder zumindest zu einer ähnlichen Zeit aufzustehen wie in der Woche auch – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

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