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Sponsoringkonzept: Diese Vorüberlegungen sollten Sie anstellen

Lesezeit: 2 Minuten Neben Mitgliedsbeiträgen sind Sponsoringgelder eine wichtige Überlebensgröße unserer Vereine. Bevor eine Sponsoringmappe erstellt wird, sollten im Vorfeld bestimmte Aspekte geklärt sein. Denn nur mit einer guten Vorbereitung können Sie ein gutes Sponsoringkonzept aufstellen und erfolgreich akquirieren.

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Sponsoringkonzept: Diese Vorüberlegungen sollten Sie anstellen

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Schön wäre es, wenn die Firmen bei unseren Vereinen Schlange stehen und wir die Qual der Wahl hätten. Für die Handvoll Vereine, bei denen dies zutrifft, ist dieser Artikel nicht gedacht. Allerdings für die anderen 99,9%. Sponsorenakquise ist eine harte zeitraubende Arbeit. Mit ein wenig Vorbereitung, kann man die Erfolgsmomente, die man für die Motivation einfach benötigt, vervielfachen.

Als erstes hat sich eine Arbeitsgruppe rund ums Sponsoring in der Praxis oft bewährt. Es gilt also als erstes, sich ein 3- bis 5-köpfiges Team mit bestimmten Fähigkeiten zusammenzustellen. Marketingaffine Personen sollten ebenso dazugehören, wie Personen mit vielen Kontakten in die Wirtschaft. Dabei ist es oft hilfreich, wenn dazu noch eine Person den Kreis der Arbeitsgruppe ergänzt, die die Übersicht über die Finanzen hat.

Der Kassenwart wäre zum Beispiel einer der Kandidaten. Im Allgemeinen soll die Arbeitsgruppe alle möglichen Werbeformen für die "neuen" Sponsoren bestimmen, bzw. neue Darstellungsformen schaffen. Wo kann also geworben werden? Wie groß ist der Aufwand für den Verein? Bestehen Möglichkeiten, weitere Anzeigetafeln oder Werbebanner zu integrieren?

Aufgaben der Arbeitsgruppe für das Sponsoringkonzept

Die Aufgabe der Arbeitsgruppe geht jedoch noch viel weiter. Im Folgenden finden Sie weitere Felder, die von dem Arbeitskreis abgesteckt werden sollte:

  1. Welche Rechte können an den Sponsor abgetreten werden? (z. B. Rechte am Logo für Eigenwerbung der Sponsoren)
  2. Frage 2 schließt Frage 1 mit ein. Im welchen Umfang kann der Sponsor den Verein mit in die eigene PR- und Marketingarbeit mit einschließen? 
  3. Existieren weitere Projekte, z. B. die Unterstützung von sozialen Projekten, die dem Sponsor mit angeboten werden können? 
  4. Wie können Sponsoren in Vereinsevents integriert werden? (z. B. im Event-Namen oder durch Stände)
  5. Neben Geldmittel können auch Sachgüter interessant sein. Welche werde benötigt und könnte man diese direkt im Verein vermarkten? Eventuell kann man sich damit dann direkt an Hersteller und Großmärkte wenden.
  1. Welchen Nutzen haben die Sponsoren durch das Engagement in Ihrem Verein?
  2. Wie schaut Ihr Sponsorenportfolio aus? Sind Exklusivrechte jemanden zugesichert worden? Welche Sponsoren sollen angesprochen werden?
  3. Wer sind die konkreten Ansprechpartner für die Sponsoren in Ihrem Verein. Es ist empfehlenswert, eine Sponsorenbetreuung während der Vertragslaufzeit zu implementieren. In der Regel benötigt man dazu jedoch mehr als eine Person.
  4. Wie hoch ist die Reichweite Ihrer Sponsoringmöglichkeiten?
  5. Welche Informationen zum Verein geben Sie marketingwirksam an die Sponsoren weiter? 

Sicher gibt es noch weitaus mehr Fragen, die beantwortet werden können. Die 10 Leitfragen oben geben jedoch ein exzellentes  Fundament ab. Wie weit man dabei ins Detail geht, bleibt jedem selbst überlassen. Sind die Segel nach der Beantwortung dieser Fragen richtig gesetzt, kann an der Ausarbeitung des eigentlichen Sponsoringkonzeptes gearbeitet werden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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