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Spargel-Handelsklassen: Welche sollten Sie kaufen?

Lesezeit: 2 Minuten Spargel hat jetzt Saison. Haben Sie auch beim Einkauf festgestellt, dass dieses Gemüse in verschiedenen Handelsklassen angeboten wird? Spargel-Handelsklassen sind qualitative Einstufungen des geernteten Gemüses. Was sie im Einzelnen beim Spargel bedeuten und was Sie damit in der Küche machen können, lesen Sie im folgenden Beitrag vom unseren Ernährungsexperten Vadim Vl. Popov.

2 min Lesezeit
Spargel-Handelsklassen: Welche sollten Sie kaufen?

Spargel-Handelsklassen: Welche sollten Sie kaufen?

Lesezeit: 2 Minuten

Die Spargel-Handelsklasse „Extra“ muss gerade und unbeschädigt sein, sowie über fest geschlossene Köpfe verfügen. Dazu müssen die Stangen 12 – 16 mm stark und 17 – 22 cm lang sein. Als Spargel der Extra-Klasse dürfen darüber hinaus keine Stangen verkauft werden, die hohl, gesp alten, oder holzig sind.

Probieren Sie diesen Spargel mit einer selbstgemachten Vinaigrette! Das einfache Rezept finden Sie hier.

Klasse I: Für Gratin bestens geeignet

Spargel-Handelsklasse I darf leicht gebogen sein, muss aber über fest geschlossene Köpfe verfügen. Die Dicke ist 10 – 16 mm stark; der Spargel 12 – 22 cm lang. Leichte Verfärbungen des Spargels sind in dieser Spargel-Handelsklasse zulässig.

Wenn Sie das Gemüse dieser Handelsklasse verarbeiten, so eignen sich dafür zum Beispiel Spargelgratins am besten.

Klasse II: Günstige Alternative für Spargelsuppe

Spargel zweiter Klasse kann mitunter weniger gut geformt sein, ist also nicht mehr ganz gerade. Die Stangen selbst sind mindestens 8 mm stark und mindestens 12 cm lang. Die Köpfe können bereits etwas geöffnet sein. Auch etwas stärkere Verfärbungen sind in dieser Handelsklasse zulässig.

Das Gemüse dieser Spargel-Handelsklasse sieht zwar weniger schön aus, für eine leckere Spargelsuppe spielt es aber keine Rolle. Ein Grundrezept für Spargelsuppe finden Sie hier.

Wie erkennen Sie frischen Spargel?

Guter, frisch gestochener Spargel quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Zusätzlich können die Spargelstangen mit dem Fingernagel an der Schnittstelle leicht eingedrückt werden – hierbei sollte noch etwas Saft austreten.

Auch optisch überzeugt frischer Spargel: Er sieht knackig aus, glänzt frisch und die Spargelköpfe sind noch fest geschlossen. Frischer Spargel darf darüber hinaus keine bräunlichen Stellen aufweisen.

Spargel ist hingegen nicht mehr frisch, wenn er nicht mehr quietscht, leicht biegbar ist und die Schnittenden ausgetrocknet aussehen.

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Für Fragen stehe ich Ihnen als erfahrener Ernährungscoach und Kulinarische-Reisen-Experte gerne zur Verfügung!

Bildnachweis: J.Mühlbauer exclus. / stock.adobe.com

 

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