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Souverän beim Hausbau – so sollte die Baufinanzierung ausgestaltet sein

Aufgrund der weiterhin niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt und der steigenden Mieten ist der Hausbau attraktiv wie nie. Allerdings erhöhten sich die Immobilienpreise in den letzten Jahren ebenfalls. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Ausgestaltung der Baufinanzierung aus. Worauf bei einer soliden Baufinanzierung zu achten ist, erläutert der nachfolgende Artikel.

<a>Souverän beim Hausbau - so sollte die Baufinanzierung ausgestaltet sein</a>

Souverän beim Hausbau – so sollte die Baufinanzierung ausgestaltet sein

Knappes Eigenkapital

Der Hauskauf ist für die meisten Menschen die größte Investition, die sie in ihrem Leben je tätigen werden. Deshalb sollte sie sorgsam durchdacht werden.

Da heutzutage kaum jemand eine Immobilie in bar erwirbt, gilt es zunächst einen Finanzierungsplan aufzustellen. 

Folgende Fragen sind diesbezüglich von besonderer Bedeutung:

  • Wie viel Wohnfläche brauche ich?
  • Wie groß muss das Grundstück sein?
  • Wie viel Geld habe ich zur Verfügung?
  • Wie viel Fremdkapital muss ich aufnehmen?

Falls Sie ein Haus im östlichen Ruhrgebiet bauen möchten, finden sie im Netz Berater für eine Baufinanzierung in Dortmund oder anderen Städten wie Essen, Gelsenkirchen und weitere.

Zumindest die Nebenkosten

Durch die gestiegenen Kaufpreise wird es immer schwieriger, eine Baufinanzierung zu erhalten. Der Grund: Die Höhe des Eigenkapitals ist unzureichend.

Die meisten Banken verlangen von potenziellen Käufern mindestens die Aufbringung der Nebenkosten

Diese setzen sich unter anderem aus:

  • der Grunderwerbsteuer
  • den Notarkosten
  • dem Grundbucheintrag
  • der Baugenehmigung
  • den Vermessungskosten

zusammen und machen etwa 15 % der Gesamtkosten aus. Je mehr Eigenkapital Sie aufbringen, desto günstiger wird die Baufinanzierung. Sie profitieren von niedrigeren Zinsen und haben somit mehr Geld für anderweitige Ausgaben zur Verfügung. Um den besten Zinssatz zu bekommen, sollten Sie zusätzlich zu den Nebenkosten rund 20 % des Kaufpreises aus Eigenmitteln finanzieren. Allerdings sollten sie keinesfalls ihr gesamtes Kapital in den Hausbau stecken. Halten Sie einen Notgroschen in Höhe von etwa drei Monatsgehältern vor. Nur so sind Sie imstande, auf finanzielle Engpässe zu reagieren.

Bei einer Vollfinanzierung fallen hohe Zinsaufschläge an

Umso weniger Eigenkapital Sie in die Finanzierung einbringen, desto höher ist der Zinssatz, denn die Banken verlangen. Wenn Sie das Haus ausschließlich durch Fremdkapital finanzieren, fallen hohe Zinsaufschläge an. Im Gegensatz zu einer 80-Prozent-Finanzierung erhöhte sich der Zins je nach Bank um 0,5 bis über 1 Prozentpunkt.

Auch wenn sich dies nicht dramatisch anhört, erhöht sich die Monatsrate und bis zu 60 %.

Maximal 40 % vom Nettoeinkommen

Die monatliche Belastung, die durch den Hausbau entsteht, steigt dadurch drastisch. Achten Sie darauf, dass diese den Wert von 40 % des Nettoeinkommens nicht übersteigt. Mehr Geld sollte fürs Wohnen nicht ausgegeben werden. Andernfalls drohen finanzielle Schwierigkeiten, die im Notverkauf des Hauses enden können.

Wichtig: Planen Sie zudem Unterhaltskosten für die Immobilie ein. Als grober Richtwert gelten 2-3 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat.

Zinsen lange festschreiben

Sichern Sie sich die günstigen Zinsen möglichst langfristig. Diese werden nicht immer so niedrig bleiben. Bei einer Zinsbindung von zehn Jahren ist die Restschuld so hoch, dass die Monatsraten bei einer kräftigen Zinserhöhung kaum bezahlbar wären. Bei einer Festschreibung der Zinsen für 15-20 Jahre haben Sie demgegenüber bis zur Hälfte der Darlehenssumme vor Ablauf der Zinsbindung getilgt.

Fazit: Sorgfältige Planung ist das A und O

Machen Sie Kassensturz und werden Sie sich darüber klar, wie Ihr Haus aussehen soll. Sparen Sie genug Eigenkapital an, um hohe Zinsaufschläge zu vermeiden. Geben Sie darüber hinaus nicht mehr als 40 % des Nettoeinkommens fürs Wohnen aus und entscheiden Sie sich für eine lange Zinsfestschreibung.

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