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Sorgen und Ängste ruhen lassen – 5 Tipps mit denen Sie das schnelle Einschlafen lernen

Lesezeit: 2 Minuten Für viele von uns ist das Leben manchmal bedrückend. Sorgen und Ängste plagen uns im alltäglichen Leben und lassen uns auch beim Einschlafen nicht los.

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Sorgen und Ängste ruhen lassen - 5 Tipps mit denen Sie das schnelle Einschlafen lernen

Sorgen und Ängste ruhen lassen – 5 Tipps mit denen Sie das schnelle Einschlafen lernen

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Und natürlich ist es gerade der Schlaf, der uns Besserung verspricht. Was also können Sie tun, wenn es partout mit dem Einschlafen nicht klappen will?

Mit diesen einfachen Tipps finden auch Sie Wege, um schnell einschlafen zu können.

  1. Meiden Sie Alkohol: Ja, ein Glas Wein hilft beim Einschlafen und auch das allabendliche Bier sorgt dafür, dass der Körper schön träge wird. Das ist toll, denn man döst einfach weg. Bedauerlicherweise ist die Sache biophysisch aber nicht ganz so einfach, denn der Alkohol hat keine beruhigende Wirkung, sondern macht nur träge. So können Sie zwar schnell einschlafen, der Schlaf wird so aber nicht entspannter, sondern eher unruhig. Der Körper muss die Nacht hindurch arbeiten, um den Alkohol abzubauen und das ist genau der falsche Ansatz. Ebensogut könnten Sie vor dem Einschlafen schwer essen, auch das macht müde und ist genau so wenig entspannt wie Alkohol zur Nachtruhe.
  2. Bewegung macht ruhig und müde: Sport hilft dem Körper dabei, sich auszulaugen und wirkliche Erschöpfung zu spüren. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Sie sonst nur am Schreibtisch sitzen. Denn Ihr Körper verlangt nach Bewegung. Die hilft Ihnen, abends erschöpft ins Bett zu fallen. Wenn Sie an der frischen Luft Sport treiben, können Sie abends besonders ruhig und schnell einschlafen, denn das Tageslicht füllt Ihre Vitamin D-Speicher. Ein Mangel an Vitamin D sorgt für Herbst Blues und Winterdepressionen.
  3. Laptop und Tablet sind tabu: Unsere Körper sind in einigen Bereichen immer noch steinzeitlich eingerichtet. Natürlicherweise würden wir uns zur Dämmerung zur Ruhe begeben und im Morgengrauen von unserer inneren Uhr geweckt. Das lässt sich natürlich nicht immer mit unseren Arbeitszeiten und unserer Freizeit vereinbaren. Besonders unnatürlich wird es, wenn grelles, weißes Licht dazu kommt – das ist zum Beispiel in LEDs besonders präsent und so verstrahlen Laptops, Tablets und Smartphones Sie. Wer wirklich ruhig einschlafen will, sollte also abends auf digitale Unterhaltung verzichten.
    Ansonsten liegen Sie nachts unruhig im Bett und obwohl Ihr Körper müde ist, ist der Geist noch hoch aktiv. Kommen Sorgen und Ängste hinzu, beginnen die Gedanken zu rasen.
  1. Raus aus dem Bett, um schnell einschlafen zu können: Tun Sie etwas, wenn Sie nicht einschlafen können. So zynisch es klingt, das Bett ist oft nicht der ideale Ort, um Einschlafproblemen zu begegnen. Wenn Sie nicht schnell einschlafen können und stattdessen noch wach liegen, dann tun Sie etwas. Musik, Yoga, Entspannungsübungen, Lesen… Die Liste, entspannender Dinge ist lang und Sie selbst kennen sich am besten. Wenn Sie merken, dass Ihr Kopf beginnt, über die Probleme und Sorgen des Alltags nachzudenken und Sie rastlos macht, dann liegen Sie nicht einfach im Bett. Lenken Sie sich ab und folgen schließlich ihrer Müdigkeit, hören Sie auf ihren Körper!
  2. Sich tagsüber sorgen und abends ruhen: Jede besorgte Mutter kennt diesen Ratschlag – alles wird besser, wenn man darüber schläft. Plagen Sie Alltagssorgen und Existenzängste, dann beschäftigen Sie sich aktiv damit. Ob in Therapieform, einem Gespräch mit Freunden, oder dem aktiven Aufschreiben dessen, was Sie beschäftigt.

Wenn Sie sich tagsüber die Zeit nehmen, ihre Ängste zu konfrontieren, so können Sie sich abends auf die Ruhe beschränken. Zwingen Sie sich notfalls zu festen Zeiten, sich ihren Ängsten zu stellen. Dann können Sie nachts schnell einschlafen und die Sorgen ruhen lassen. Schließlich wird alles besser, wenn man nur darüber schläft.

Bildnachweis: drubig-photo / stock.adobe.com

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