Naturheilkunde Praxistipps

Sonnenbrand 2. Grades mit Schüßlersalzen adjuvant behandeln

Lesezeit: 4 Minuten Zu einem "normalen" Sonnenbrand des ersten Grades, kann sich auch schnell ein Sonnenbrand der zweiten Verbrennungsstufe entwickeln. Dies kann aus Unachtsamkeit oder gar aus Unwissenheit leicht entstehen. Um diese Leichtsinnigkeit nicht zu begehen und um Ihre Haut richtig bei einem Sonnenbrand zu versorgen, gibt es die Schüßlersalze und Salben.

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Sonnenbrand 2. Grades mit Schüßlersalzen adjuvant behandeln

Lesezeit: 4 Minuten

Bei einem Sonnenbrand zeigt die Haut eine sichtbare Entzündungsreaktion, welche durch UV-Bestrahlung der Sonne ausgelöst wurde. Zu einem Sonnenbrand kommt es häufig, wenn die ungeschützte Haut einer intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist oder wurde.

Kommt es durch eine längere Sonnenexposition zu einem Sonnenbrand, so treten bei einem Sonnenbrand des ersten Grades Rötung und Spannung der Haut, als auch Brennen und Juckreiz auf. Kommt es darüber hinaus auch noch zu Bläschenbildung, so handelt es sich um einen Sonnenbrand des 2. Verbrennungsgrades.

Ein Sonnenbrand macht sich nach ca. 3 bis 6 Stunden nach einer intensiven Sonnenbestrahlung auf der Haut bemerkbar. Es gibt auch Fälle bei denen sich der Sonnenbrand erst nach 12 bis maximal 24 Stunden auf der Haut durch Rötung, Spannung der Haut und, Brennen der betroffenen Hautpartie und auch Juckreiz bemerkbar. Gesellen sich hierzu noch sehr starke Verbrennungsschmerzen und auch Bläschen auf der Haut, so handelt es sich um einen Sonnenbrand des 2. Grades.

Die von der Sonne angegebenen UVA-Lichtstrahlen dringen tiefer in die Haut ein, als die UVB-Lichtstrahlen, somit sind die UVA-Lichtstrahlen der Sonne viel entscheidender für den sonnenverursachenden Alterungsprozess der Haut. Des Weiteren ist zu beachten, dass UVA-Sonnenstrahlen völlig ohne große Schwierigkeiten durch Fensterglas eindringen können.

Es kommt bei einem Sonnenbrand, egal ob bei Sonnenbrandstufe I, II oder auch III zu einer Entzündungsreaktion der Haut. Hierbei werden vermehrt sogenannte Botenstoffe wie Prostaglandine, Histamin, Serotonin und auch Interleukine von den Zellen freigesetzt, diese verursachen dann die Dilatation (Erweiterung) der Blutgefäße und es kommt zur Rubor (Rötung), Tumor (Schwellung) und auch Juckreiz mit Brennen der Haut.

Medizinisch können die Veränderung der Haut durch einen Sonnenbrand in drei Grade eingeteilt werden:

  1. Grad = Rötung und Spannung der Haut, als auch Brennen und Juckreiz
  2. Grad = die Anzeichen des ersten Grades zuzüglich der Blasenbildung der verbrannten Hautbezirke, es kann Fieber oder gar Schüttelfrost und Übelkeit mit Erbrechen zusätzlich auftreten
  3. Grad = Epidermis (Oberhaut) ist so sehr geschädigt, dass sich die oberflächliche Haut ablöst und so genannte Nekrosen (abgestorbene Hautzellen) entstehen, die dann auch operativ entfernt werden müssen

Früher wurde den Sonnenurlaubern ja auch gerne das Solarium für die Vorbehandlung der Haut für die Sonnenbestrahlungen in den südlichen Ländern empfohlen. Davon geht man heute ab, da medizinisch-wissenschaftliche Studien gezeigt haben, dass die Haut noch empfindlicher auf die Sonnenexpositionen reagiert als ohne Sonnenbräune aus dem Solarium.

Vorweg: Ein Sonnenbrand des 2. Grades sollte stets von einem Dermatologen oder Schulmediziner oder auch einem Heilpraktiker betrachtet und entsprechend behandelt werden. Sie können jedoch folgende biochemischen Mineralsalze neben der allopathischen als auch naturheilkundlichen Behandlungsmethode effektiv einsetzen. Hierbei haben sich folgende Schüßlersalze praxismäßig sehr bewährt:

  • Nr. 1 Calcium fluoratum D12: Ist das biochemische Mineralsalz für den Schutz der Oberfläche, Faszien und Gewebe des Organismus. Es verleiht der beanspruchten Haut Elastizität und gleichzeitig Spannkraft, es steuert durch seine Bindung von Hornstoff das Keratin, so platzt die beanspruchte und auch geschädigte Haut nicht so schnell auf und schuppt nicht so schnell aus.
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6: Es ist das Mittel erster Wahl bei Hautentzündungen, es ist das Akutmittel der Biochemie, es verbessert die Durchblutung, des Weiteren wird die Sauerstoffversorgung im Organismus verbessert, es mindert die auftretenden Schmerzen. Es fördert den spezifischen Stoffwechsel, sodass Eisen und Phosphat besser im Organismus aufgenommen und verwertet werden kann
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6: Es ist das biochemische Mineralsalz der Energieversorgung der Zellen und gleichzeitig in Kombination mit der Nr. 8 Natrium chloratum baut es Gewebe wieder auf. Es verhindert durch seine antiseptische Wirkleistung, dass Keime durch die geschädigte Hautpartie eindringen können. Es hat eine positive Wirkung auf die Hautzellen und gibt ihnen die so notwendige Energie zurück
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum D6: Es ist der Sauerstoffüberträger direkt an die Zellen, es hilft bei der Pigmentierung der Haut, in dem es das Melanin, den Hautfarbstoff reguliert, es schleust die entstandenen Schadstoffe aus den Zellen. Der durch die Hautentzündung entstandene Stau innerhalb der Zellen wird mit diesem biochemischen Mineralsalz behoben.
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6: Es reguliert den Temperatur- und Flüssigkeitshaushalt im Organismus. Es beseitigt und harmonisiert alle Störungen des Flüssigkeitshaushaltes. Schützt die Haut vor der Austrocknung, es fördert die Nährstoffversorgung der Zellen, es verringert die Schmerzempfindlichkeit der Haut. Es bringt das Wasser in die Zellen zurück.
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum D6: Bei jeglichem Stress im und am Körper entstehen Säuren, die durch dieses Schüßlersalz behoben bzw. beseitigt werden kann. Es puffert die Säuren und neutralisiert sie. Es ist ein so genanntes Abendmittel und sollte demzufolge auch abends eingesetzt werden.
  • Nr. 22 Calcium carbonicum D12: Dieses biochemische Mineralsalz wirkt auf das vegetative Nervensystem und stärkt es, des Weiteren wirkt es dem Altern der Hautzellen entgegen. Stärkt die Leistungsfähigkeit des Körpers und die Seele, sodass man auch diese Phase gut und unbeschadet überstehen kann.

Von den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen sollten die Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 5 Kalium phosphoricum (dieses Mittel bitte nicht nach 18.00 Uhr einnehmen), Nr. 6 Kalium sulfuricum und die Nr. 8 Natrium chloratum morgens, mittags und abends jeweils 10 bis 20 Tabletten gelutscht werden. Hinzu kommt dann zum Nachmittag die Nr. 22 Calcium carbonicum mit 8 Tabletten. Zum Abend kommen dann noch 10 Tabletten der Nr. 9 Natrium phosphoricum gegen die Übersäuerung hinzu.

Darüber hinaus hat sich ein Mineral-Mix-Getränk bestehend aus den oben aufgeführten Schüßlersalzen bewährt, da hiermit der erlittene Flüssigkeitsmangel ausgeglichen werden kann. Nehmen Sie hierzu von den oben aufgeführten Schüßlersalzen jeweils 5 Tabletten und lösen Sie diese in einem Liter stillem Wasser oder guten Leitungswasser auf. Schütteln Sie die Flasche am besten vor jedem Schluck, damit sich die unten auf dem Glasboden abgesetzten Ionen wieder ins gesamte gemixte Wasser kommen. Trinken Sie pro Tag mindestens 2 l von diesem selbst hergestellten Mineralsalz-Mix-Getränk.

Beim 3. Grad des Sonnenbrandes muss unbedingt und schnellstens eine intensive schulmedizinische Behandlung in der Klinik unter sterilen Bedingungen erfolgen. Hierbei wird der Betroffene nach den Richtlinien eines Verbrennungsopfers behandelt.

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