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Sonnenallergie bei Kindern: Was tun?

Lesezeit: 2 Minuten Jucken, rote Pusteln und schmerzender Ausschlag: Das alles kann die Sonne verursachen. Eine Sonnenallergie entwickelt sich gerade bei Kindern schnell, da diese eine empfindlichere Haut als Erwachsene haben. Was Sie tun können, um einer Empfindlichkeitsreaktion der Haut vorzubeugen, erfahren Sie hier!

2 min Lesezeit
Sonnenallergie bei Kindern: Was tun?

Sonnenallergie bei Kindern: Was tun?

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Sonnenallergie bei Kindern kann sich schnell entwickeln

Kinderhaut ist sehr empfindlich. Sie ist noch nicht so sehr an UV-Licht gewöhnt wie die Haut von Erwachsenen und bedarf in der Sonne eines besonderen Schutzes. Als Eltern ist es wichtig, Ihre Kinder und deren Gesundheit im Auge zu haben und alles dafür zu tun, Folgeschäden durch UV-Licht vorzubeugen.

Die Besonderheit von Kinderhaut ist, dass die Hornschicht der Haut erst ab dem 4. Lebensjahr ihre Schutzfunktion entwickelt. Den natürlichen Säureschutzmantel der Haut erhalten Sie durch geeignete, milde Pflegeprodukte. Waschlotionen mit einem pH-Wert von 3,5 bis 6 sind hierfür optimal geeignet.

Auch die Dermis ist bei Kindern noch nicht vollständig ausgeprägt, weshalb Sie gerade mit Sonneneinstrahlung vorsichtig umgehen müssen. Sonnenallergien bei Kindern kann aber vorgebeugt werden!

Klassische Beschwerden

Sonnenallergie ist ein Überbegriff für verschiedene Empfindlichkeitsreaktionen der Haut auf Sonnenlicht. Anders als bei einem Sonnenbrand sind bei einer Sonnenallergie vorwiegend längerwellige UV-A Strahlen, weniger die UV-B Strahlen, verantwortlich.

UV-A Strahlung kann auch Fenster- und Autoglas durchdringen. Beschwerden bei einer Sonnenallergie reichen von Juckreiz über fleckige Rötungen, feine Knötchen bis hin zu Quaddeln und nesselartigen Bläschen. Sie zeigen sich einige Stunden bis Tage nach der Sonnenbestrahlung überwiegend in ungeschützten Hautbezirken, wie zum Beispiel Brustausschnitt, Gesicht, Hände, Arme und Beine. Die Beschwerden hören nach einer mehrtägigen Sonnengewöhnungsphase auf.

Was können Sie tun?

Als Eltern ist es wichtig, dass Sie darauf achten, dass Ihr Kind nicht zu viel intensivem Sonnenlicht ausgesetzt wird, das Folgeschäden für das Kind bedeuten kann. Sonnenallergien bei Kindern sind keine Seltenheit. Was Sie tun können um dem vorzubeugen ist gar nicht so schwierig.

Das A und O ist eine behutsame und langsame Lichtgewöhnung zu Beginn der sonnenintensiven Jahreszeit. Hier hilft auch UV-undurchlässige Schutzkleidung die Haut Ihres Kindes zu schützen. Trocknen Sie Ihr Kind nach jedem Baden im Schwimmbad, Pool oder Meer gut ab, da Wassertropfen wie kleine Spiegel auf der Haut wirken und das UV-Licht verstärken.

Weiterhin ist eine hochwertige Sonnencreme mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor sowohl gegen UV-A als auch gegen UV-B Strahlung absolut unerlässlich.

Ihr Kind sollte mindestens eine halbe Stunde vor dem Kontakt mit Sonnenlicht eingecremt werden, damit sich der Schutzfaktor der Creme entfalten kann. Nach dem Baden empfiehlt es sich, das Kind erneut einzucremen. Im Falle einer sehr empfindlichen Haut sollten T-Shirts, Mützen, Sonnenbrillen und auch Hosen getragen werden, um einer Sonnenallergie vorzubeugen.

Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind gerade zu Zeiten der Mittagssonne im Schatten aufhält. Aber auch an bewölkten Tagen sind UV-Strahlen in der Luft. Antioxidantien wie Vitamin D und Vitamin C und Betacarotin (Provitamin A) sollten zwei bis vier Wochen vor Beginn der Zeit intensiver Sonnenbäder oder Aufenthalte in der Sonne eingenommen werden. Ebenfalls hilfreich sind auch Calcium und Antihistaminika, um einer Sonnenallergie bei Kindern vorzubeugen.

Bildnachweis: Garevskaya Elina / stock.adobe.com

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